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Legionäre Christi

Entstehung und Aufgabe:
Die Legionäre Christi wurden 1941 von P. Marcial Maciel in Mexiko-City gegründet. Seit 1965 sind sie Kongregation päpstlichen Rechts. Von Mexiko ausgehend breitete sich die Ordensgemeinschaft zunächst vor allem auf dem gesamten amerikanischen Kontinent und in einigen süd- und westeuropäischen Ländern aus. Seit Ende der 80er-Jahre sind die Legionäre Christi aber auch in Mittel- und Osteuropa tätig. 1991 ermöglichte ihnen der damalige Bischof Klaus Hemmerle von Aachen die Gründung eines Noviziats in Roetgen/Eifel. 1995 wurde es nach Bad Münstereifel verlegt. Weltweit zählt die Kongregation heute etwa 380 Priester und 2200 Seminaristen. Ihre Hauptaufgabe sehen sie darin, dass Menschen Christus kennen und lieben lernen und der Geist des Evangeliums ihr Leben durchdringt. So sollen die Getauften sich selbst für die Weitergabe des Glaubens einsetzen und aktiv und wirksam zu einer menschlicheren und christlicheren Gesellschaft beitragen.

 

Einsatzgebiete:
Die intensive Zusammenarbeit mit den Laien prägt das gesamte Engagement der Legionäre Christi. Jugendliche und Erwachsene, Familien und gottgeweihte Frauen und Männer teilen in der Apostolatsbewegung Regnum Christi die Spiritualität und das Engagement der Ordensgemeinschaft. Die Haupteinsatzgebiete sind in Abstimmung auf die Gegebenheiten der jeweiligen Ortskirche die Bereiche Erziehung und Bildung (weltweit etwa 100 Schulen, Hochschulen und Universitäten); Kinder-, Jugend- und Familienpastoral, Medien; Entwicklungshilfe und Mission sowie in den letzten Jahren zunehmend auch die Diözesanpriesterausbildung.

 

Lebensform:
Die Legionäre Christi versuchen ein kontemplatives Leben, in dem längere Zeiten der persönlichen Betrachtung und die Eucharistie von großer Bedeutung sind, mit einem aktiven pastoralen Wirken zu verbinden. Zunächst leben sie vor allem in größeren Ausbildungshäusern und dann als Priester oder während des Pastoralpraktikums meist in sogenannten Apostolatszentren, in denen jene Ordensmitglieder, die in derselben Stadt im selben Gebiet in verschiedenen Aufgaben tätig sind, eine Gemeinschaft bilden. In allen Häusern der Kongregation leben Mitbrüder aus verschiedenen Ländern, um sich so gegenseitig zu bereichern. Die Arbeit in Teams gehört ebenso zum Lebensstil der Legionäre Christi wie die tatkräftige Mithilfe im Haushalt oder das Bemühen, die Nächstenliebe besonders in der "guten Nachrede" zum Ausdruck zu bringen.

 

Aufnahme und Ausbildung:
Dem Naturell einer Priesterkongregation entsprechend, treten den Legonären Christi junge Männer bei, die wenigstens die Hochschulreife erworben haben. Während einer zweimonatigen Kandidatur entscheiden sie über ihren Eintritt ins Noviziat, wo sie dann zwei Jahre lang vor allem das geistliche und menschliche Fundament für das Ordensleben legen und in ihrer Berufungsentscheidung reifen können. Die weitere Ausbildung hängt von den Begabungen, Interessen und bereits erworbenen Kenntnissen der Ordensleute ab. Normalerweise vertiefen sie vor dem Philosophie- bzw. Theologiestudium ein Jahr lang ihre humanistische Allgemeinbildung und ihre Sprachkenntnisse. Nach etwa fünf Jahren Ordensleben folgt dann ein mehrjähriges pastorales Praktikum. Während der gesamten Ausbildung wird großer Wert auf eine alle Bereiche umfassende Förderung gelegt, um stets ausgeglichen im geistlichen Leben zu wachsen, als Mensch zu reifen, Sachkenntnisse zu erwerben und pastorale Fähigkeiten zu entfalten.

 

Kontaktadresse:
Apostolische Schule der Legionäre Christi
Linnerijstr. 25
53902 Bad Münstereifel
Tel. 02253/546920

Fax: 02253/5469269
E-mail: apostolische.schule@legionaries.org

www.apostolischeschule.de