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Berufung

Regamy Thillainathan als Leiter der Stelle "Berufe der Kirche" hilft Ihnen gerne, Ihre Berufung zu klären.

Tel: 0221 1642 7501

Bewerbung
Repetent Dr. Peter Rieve steht Ihnen für alle Fragen rund um das Studium und die Bewerbung als Priesterkandidat zur Verfügung.

Tel: 0228 2674 140

Voraussetzungen für die Priesterausbildung

Grundsätzlich kann jeder zum Priester geweiht werden, der männlich, katholisch und unverheiratet ist. Wenn er von Gott dazu berufen ist. Ob jemand berufen ist, entscheidet jedoch nicht der Einzelne selbst.

Drei Aspekte entscheiden zusammen darüber, ob jemand tatsächlich berufen ist: die Neigung, die Eignung, und die Annahme durch die Kirche.

Die Neigung

Gott wird Sie niemals zu etwas berufen, dass Sie nicht auch aus Ihnen selbst heraus wollen würden.

Deshalb ist die Neigung, d.h. dein Wille, als Priester leben zu wollen, der erste Aspekt einer Berufung. Sie Zeit im Theologenkonvikt bietet die Möglichkeit, diese Neigung zum Priestertum tiefer zu erkunden und die eigene Eignung zum priesterlichen Dienst zu prüfen.

Dabei ist es wichtig, dass jeder Kandidat von Anfang an die Bereitschaft mitbringt, sich auf dem Weg zum Priestertum formen lassen zu wollen, um so in die Lebensform des Priesters bestmöglich hineinzuwachsen. Hierzu gehört im Wesentlichen, dass bereit zu sein, mit Hilfe der Priester im Konvikt, der Professoren an der Universität oder Hochschule und den Mitstudenten menschlich zu reifen, geistlich zu leben, theologisch zu arbeiten und sich so für den pastoralen Dienst ausbilden zu lassen. Da das Priestertum ein Dienstamt ist, gehört dazu vor allem die grundlegende Bereitschaft, Gott und den Menschen in Demut und Gehorsam dienen zu wollen.

Diese Bereitschaft ist die Voraussetzung, um sich auf den Weg zum Priestertum zu machen.

Die Eignung

Gott wird nur jemand zum Priestertum berufen, der auch fähig ist, dieses auch fruchtbar auszuüben.

Die Kirche schaut deshalb darauf, dass jeder Kandidat eine hinreichende Gesundheit und eine entsprechende menschliche Reife besitzt, dass er eine gläubige Sicht auf dein Leben hat, mit Liebe am Gottesdienst der Kirche teilnimmt, ein betender und damit geistlicher Mensch ist und den festen Entschluss hat, Jesus auch in einem zölibatären Leben nachzufolgen.

Außerdem wird darauf geschaut, dass er mit der Kirche, dem Papst, dem Bischof, den Priestern und Diakonen und dem ganzen Volk Gottes verbunden leben will, und dass er eine Liebe und Solidarität zu den Armen, Benachteiligten und Zurückgesetzten hat. Ebenfalls ist es wichtig, dass man bei ihm erkennt, dass er die Fähigkeit entwickelt, den Glauben missionarisch zu verkünden und zu bezeugen, eine geistliche Ausstrahlung zu haben und fähig ist, mit den verschiedenen anderen haupt- und ehrenamtlich engagierten Christen in der Kirche zusammenzuarbeiten.

In besonderer Weise bedarf es der Bereitschaft, Gott zu verherrlichen und den Menschen um ihres Heiles willen helfen zu wollen, wie dem festen Entschluss, unwiderruflich das Priestertum nach dem Willen der Kirche auf sich nehmen zu wollen.

Die Annahme durch die Kirche

Die Kirche ist Zeichen und Werkzeug der Liebe Gottes unter den Menschen. Auch im Hinblick auf Ihre Berufung.

Die Annahme durch die Kirche geschieht konkret durch den Bischof, der dazu die in der Priesterausbildung Verantwortlichen um ihre Einschätzung des Kandidaten in seiner Entwicklung als Mensch, Christ und Priesterkandidat bittet.

Wichtig für die Annahme durch die Kirche und die spätere Aufnahme in das Priesterseminar in Köln ist nicht das Vorhandensein bestimmter Eigenschaften, sondern dass der Kandidat menschlichen Qualitäten, seine christlichen Grundhaltungen, seine pastoralen und spezifisch priesterlichen Fähigkeiten in einem lebendigen Zueinander entwickelt hat.

Indem die Kirche Sie annimmt, dürfen Sie sich nun sicher sein, dass Sie sich in Ihrem Wunsch nicht getäuscht haben. Gott ruft Sie wirklich. Und Sie dürfen darauf vertrauen, dass er Ihnen helfen wird, Ihr Leben als Priester groß und schön zu machen.

Über diese drei grundsätzlichen Aspekte hinaus haben wir für Sie auch noch einige häufig gestellte Fragen zusammengestellt und beantwortet:

Abitur ist der übliche Zugang zur Priesterausbildung. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung zu bewerben. Dies muss im Einzelfall geklärt werden.

Nein. Jedoch muss bei auswärtigen Bewerbern für die Entscheidung, im Erzbistum Köln und nicht in der Heimatdiözese Priester werden zu wollen, ein trifftiger Grund vorliegen.

Ein Mindestalter gibt es nicht. Kandidaten sollten bei Empfang der Priesterweihe in der Regel nicht älter als 50 Jahre alt sein.

 

Ja. Für Kost und Logis wird ein Entgelt erhoben. Außerdem fallen universitäre Gebühren an. In begründeten Einzelfällen kann von Seiten des Erzbistums ein Kredit gewährt werden.

 

Die Ausbildung beginnt mit dem Propädeutikum Anfang August. Bewerber sollten sich möglichst bis spätestens Mitte Mai beim Repetenten des Collegium Albertinum melden:

Alternative Wege

Für Bewerber ohne Abitur oder mit abgeschlossener Berufsausbildung gibt es auch alternative Wege zum Priestertum.

Sprich uns an!

Repetent Dr. Peter Rieve ist im Collegium die 1. Ansprechperson für Interessenten. Egal ob Sie Fragen zum Studium oder zur Aufnahme als Priesterkandidat haben - oder nur ein unverbindliches Gespräch führen möchten: Hier sind Sie genau richtig!