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Kirchlich Heiraten

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Die Zeit vor Ihrer Trauung ist aufregend und voller Vorbereitungen - von der Wahl der Location bis hin zur Gestaltung des Traugottesdienstes. Damit dabei das Wichtigste nicht zu kurz kommt - Ihre Liebe und Ihre Wünsche für Ihre gemeinsame Zukunft - sind wir an Ihrer Seite.

Was Sie hier erwartet:

Ehevorbereitungskurse, in denen Sie wertvolle Impulse für Ihre Beziehung finden, Gestaltungshilfen, die Ihren Traugottesdienst unvergesslich machen und Checklisten für eine entspannte Planung.

Aktuelles

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Die App: Ehe. Wir. Heiraten

Die App für alle, die innerhalb des nächsten Jahres heiraten wollen. Informativ, inspirierend, ein wenig romantisch. Und einfach schön!

Ehevorbereitungskurse - gemeinsam auf dem Weg

Die Zeit vor der Hochzeit ist aufregend - voller Planungen, Erwartungen und Vorfreude. Die von uns aufgeführten Ehevorbereitungskurse bieten Ihnen die Möglichkeit, innezuhalten, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen und sich mit wichtigen Fragen rund um Ihre Ehe auseinanderzusetzen.

In entspannter Atmosphäre und im Austausch mit anderen Paaren erhalten Sie Impulse für Ihre Trauung, setzen sich mit dem christlichen Eheverständnis auseinander und stärken das Fundament Ihrer Beziehung.

Verschiedene Kursformate: Von Tagesveranstaltungen über Abendseminare bis hin zu  Wochenendkursen – finden Sie das Angebot, das zu Ihnen passt.

Praktische Impulse: Hilfreiche Anregungen für Ihre Ehe, gemeinsame Reflexion und Inspiration für Ihre Partnerschaft.

Online oder vor Ort: Viele unserer Tageskurse sind direkt online buchbar.

Kein passender Kurs dabei? Kein Problem! Melden Sie sich gerne bei uns - wir unterstützen Sie bei der Suche nach einem passenden Angebot.

Gestaltungshilfen für Ihren Traugottesdienst

Ihre Hochzeit ist ein ganz besonderer Moment, der Ihre Liebe feiert und Sie als Paar in den Mittelpunkt stellt. Damit dieser Tag für Sie und Ihre Gäste unvergesslich wird, soll die Feier individuell gestaltet sein und Raum geben für das, was Sie bewegt, was Ihnen wichtig ist und was Sie sich füreinander und von Gott erhoffen.

Die kirchliche Trauliturgie bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit, den Gottesdienst persönlich mitzugestalten. Ob es um die Auswahl eines Trauspruchs, die passenden Lesungen oder Lieder geht - in Absprache mit Ihrem Traugeistlichen können Sie wesentliche Elemente selbst bestimmen und so eine Feier schaffen, die Ihre Geschichte und Ihre Verbindung auf besondere Weise zum Ausdruck bringt.

Haben Sie Fragen? Ihr Traugeistlicher ist Ihr erster Ansprechpartner und bespricht mit Ihnen die Gestaltung des Gottesdienstes.

Beautiful candle wedding decoration in a church

Eucharistiefeier

Die Eheschließung katholischer Partner*innen findet idealerweise innerhalb einer Eucharistiefeier statt, da die Ehe ein Abbild des Bundes zwischen Christus und der Kirche darstellt. In der Eucharistie wird das Gedächtnis dieses Bundes gefeiert. Wenn die Brautleute der Kirche fernstehen oder nicht zur Kommunion gehen möchten, sollte überlegt werden, ob eine Eucharistiefeier angemessen ist.

Ablaufsübersicht Eucharistiefeier

 

Wortgottesdienst

Eine Trauung in einem Wortgottesdienst wird gefeiert, wenn eine Eucharistiefeier nicht möglich oder angemessen ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Diakon die Trauung leitet oder die Brautleute keinen Bezug zum Leben der Kirche haben und keine Kommunion empfangen möchten. Schließt eine katholische Person die Ehe mit einem nichtkatholischen Christen bzw. einer nichtkatholischen Christin (konfessionsverschiedene Ehe), findet die Trauung in der Regel im Rahmen eines Wortgottesdienstes statt.

Ablaufsübersicht Wortgottesdienst

 

Trauung eines konfessionsverschiedenen Paares

Die Trauung eines konfessionsverschiedenen Paares (ein*e Partner*in ist evangelisch, der*die andere katholisch) sollte möglichst in einer liturgischen Feier stattfinden, nachdem sich die Partner nach bestem Wissen und Gewissen für eine Konfession entschieden haben.

Auf Wunsch des konfessionsverschiedenen Brautpaares können auch Geistliche beider Konfessionen an der Trauung beteiligt sein. In diesem Fall spricht man oft von einer "ökumenischen Trauung": Bei einer katholischen Traufeier wirkt ein*e evangelische*r Geistliche*r mit, während bei einer evangelischen Traufeier ein katholischer Geistlicher mitwirkt.

Wenn die Trauung in einer evangelischen Kirche stattfinden soll, wird dem katholischen Partner bzw. der katholischen Partnerin empfohlen, bei seinem bzw. ihrem Pfarramt eine sogenannte "Dispens von der Formpflicht" einzuholen. Der zuständige Pfarrer steht dem Brautpaar in diesen Fragen gerne beratend zur Seite.

Ablaufsübersicht:
katholische Kirche mit evangelischem Pfarrer

evangelische Kirche mit katholischem Pfarrer

 

Trauung einer katholischen Person mit einer nichtgetauften Person

Wenn z. B. ein katholischer Partner eine nichtgetaufte Partnerin heiratet, die an Gott glaubt (z. B. aus einer anderen Religionsgemeinschaft stammt), findet die Trauung in der Regel in einem Wortgottesdienst statt. Das von den Bischöfen herausgegebene Buch "Rituale - Die Feier der Trauung" enthält spezielle Texte, die die besondere Lebenssituation des Brautpaares berücksichtigen. Dabei wird darauf geachtet, dass die nichtgetaufte Partnerin keine Texte sprechen muss, die ihren Überzeugungen oder ihrer Religion widersprechen.

Trauung einer katholischen Person mit einer nichtglaubenden Person

Wenn eine katholische Person einen Menschen heiratet, der nicht an Gott glaubt, erfolgt die Trauung ebenfalls in der Regel in einem Wortgottesdienst. Dies gilt sowohl für nichtgetaufte Partner*innen als auch für getaufte Partner*innen, die nie zum Glauben gefunden haben oder nicht mehr an Gott glauben. Auch in diesem Fall werden Texte des Trauungsritus verwendet, die auf die Situation des Brautpaares zugeschnitten sind.

Musik im Gottesdienst

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Die Musik im Gottesdienst beginnt oft mit dem gemeinsamen Singen der versammelten Festgemeinde – mindestens ein Lied zu Beginn und eines zum Abschluss des Gottesdienstes. Dabei helfen der Gottesdienstleiter oder der Kirchenmusiker gerne bei der Auswahl passender Lieder aus dem Gotteslob. Ihre Wünsche werden so weit wie möglich berücksichtigt und an geeigneten Stellen eingebunden, beispielsweise beliebte Lieder wie "Lobe den Herren", "Großer Gott, wir loben dich" oder Neue Geistliche Lieder. Wichtig sind nicht nur die Melodien, sondern auch die Texte. So sollte zum Sanctus beispielsweise ein passender Sanctus-Gesang ausgewählt werden.

Die Auswahl der Orgelmusik können Sie vertrauensvoll dem Kirchenmusiker überlassen. Mit seinem Überblick über ein umfangreiches Orgelrepertoire, das Werke vieler großer und kleiner Meister aus verschiedenen Jahrhunderten umfasst, sowie seinem reichen Notenmaterial, kann er die Musik individuell auf den Anlass und die Gegebenheiten abstimmen. Orgel-Improvisationen haben ebenfalls ihren Platz im Gottesdienst: Sie nehmen direkten Bezug auf gesungene Lieder und vorgetragene Texte und können die Atmosphäre je nach Moment – freudig oder besinnlich-meditativ – bereichern. Stücke wie das "Ave Maria" von Bach-Gounod oder das "Ave verum" von Mozart sind hingegen keine originalen Orgelstücke und lassen sich rein instrumental weniger gut umsetzen.

Wenn Sie Vokal- oder Instrumentalsolisten engagieren möchten, achten Sie bitte auf entsprechende Qualität. Erfahrene Solisten kennen Stücke, die dem Anlass und ihrem Können angemessen sind, und die sich harmonisch in den Gottesdienst einfügen – besser als beispielsweise ein "Ave Maria", das nur dann passend ist, wenn Ihnen die Marienverehrung ein persönliches Anliegen ist. Sollten Sie jemanden kennen, der den Gottesdienst musikalisch mitgestalten möchte, sollte dieser frühzeitig Kontakt mit dem Kirchenmusiker aufnehmen. Der Kirchenmusiker kann auch Solisten vermitteln. Instrumentalstücke eignen sich besonders für den Ein- und Auszug, während der Gabenbereitung oder zur Kommunion. Vokalsolostücke können je nach Textaussage nach der Lesung, nach dem Brautsegen, während der Gabenbereitung oder zur Kommunion platziert werden.

Es ist empfehlenswert, für Hochzeiten Faltblätter mit den Liedern und Texten drucken zu lassen. Diese ersetzen im Gottesdienst die Notwendigkeit eines Buches und bieten zugleich eine schöne Erinnerung für das Familienalbum. Um dies umzusetzen, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Gottesdienstleiter und dem Organisten auf, um den Gottesdienst gemeinsam zu planen. Sobald dies geschehen ist, kann das Liedblatt erstellt werden, das idealerweise rechtzeitig fertiggestellt sein sollte, damit die Lieder im Familienkreis vorab angesehen werden können.

Bibeltexte

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Biblische Texte geben der Traufeier eine Deutung aus dem Wort Gottes und bilden in der Regel die Grundlage für die Traupredigt. Sie können Texte aus dem Alten oder Neuen Testament enthalten sowie einem Evangelium. Dabei sind die Texte nicht festgelegt. Das Brautpaar ist eingeladen, gemeinsam mit dem Traugeistlichen passende Abschnitte auszuwählen. Diese Texte sollen etwas von dem widerspiegeln, was das Paar in Bezug auf ihr gemeinsames Ja vor Gott und der Gemeinde bewegt.

Die Bibel online:
Hier finden Sie die Einheitsübersetzung und die Lutherbibel.

Biblische Lesungen zum Download

Ein gutes Wort für Ihre Ehe

Viele Paare wählen zur Hochzeit einen Trauspruch - als geistliches Leitwort für ihre Ehe oder als Motto für ihre kirchliche Trauung. Ein solcher Spruch kann Halt geben, inspirieren und die gemeinsame Ausrichtung als Paar stärken.

Welche Worte begleiten Sie auf Ihrem Weg?
Ob ein Bibelvers, ein Zitat aus der Literatur oder ein philosophischer Gedanke - die Auswahl eines Trauspruchs lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen: Was bedeutet Ehe für uns? Was trägt uns in schwierigen Zeiten? Was wünschen wir uns für unsere gemeinsame Zukunft?

Inspiration finden
Hier finden Sie eine Sammlung von biblischen Trausprüchen sowie Zitaten aus Literatur und Philosophie, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen können.

Ein gutes Wort für Ihre Ehe - wir wünschen Ihnen eine inspirierende Auswahl!

Bridal background with planner checklist

Checklisten für Ihre Hochzeit - Alles im Blick

Eine Hochzeit zu planen ist aufregend – und manchmal auch ganz schön viel. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir praktische Checklisten für Sie zusammengestellt:

  • Hochzeit - Alles Wichtige auf einen Blick
  • Erstkontakt - Was Sie bei der ersten Absprache mit der Kirche wissen sollten
  • Traugespräch - Gut vorbereitet ins Gespräch mit dem Seelsorger
  • FAQ - Antworten auf häufige Fragen rund um die kirchliche Trauung


So sind Sie bestens vorbereitet - und können Ihre Hochzeit entspannt genießen!

Checkliste für Ihre kirchliche Trauung

Die Planung Ihrer Hochzeit ist eine besondere Zeit - voller Vorfreude, aber auch mit vielen Details, die bedacht werden wollen. Damit Sie immer den Überblick behalten, haben wir eine Checkliste für Sie, die Sie Schritt für Schritt durch die Vorbereitung Ihrer kirchlichen Trauung begleitet.

Von den ersten Gesprächen mit Ihrer Gemeinde bis zur Auswahl der Musik und der Gestaltung des Gottesdienstes - hier finden Sie alle wichtigen Punkte, die Ihnen helfen, Ihre Hochzeit entspannt zu planen.

Nutzen Sie unsere praktische Hochzeits-Checkliste als Orientierungshilfe, damit Ihr großer Tag genau so wird, wie Sie ihn sich wünschen!

Ihr erster Schritt zur kirchlichen Trauung

Sie möchten kirchlich heiraten? Dann sollten Sie frühzeitig Kontakt mit Ihrer Kirchengemeinde aufnehmen. So können alle wichtigen Fragen geklärt und Ihr großer Tag entspannt geplant werden.

So geht’s:

  1. Melden Sie sich im Pfarrbüro Ihrer Wohnsitzgemeinde oder der Gemeinde, in der Sie heiraten möchten.
  2. Legen Sie gemeinsam mit dem Seelsorger zwei wichtige Termine fest:
    • Den Hochzeitstermin – damit die Kirche an Ihrem Wunschtag verfügbar ist.
    • Das Traugespräch – um die kirchliche Feier zu besprechen und alles Wichtige zu klären.


Wichtige Hinweise:

  • Klären Sie den Termin mit der Kirche vor der endgültigen Hochzeitsplanung, um Überschneidungen zu vermeiden.
  • Die Trauung wird in der Regel vom zuständigen Ortspfarrer gefeiert – Sie können aber auch einen Priester oder Diakon Ihres Vertrauens anfragen.
  • Falls Sie außerhalb Ihrer Wohnsitzpfarrei heiraten, nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem Pfarrer der Traukirche auf.
  • Für eine Hochzeit in einer Klosterkirche ist eine direkte Absprache mit der Ordensgemeinschaft erforderlich.

Mit einer frühzeitigen Planung schaffen Sie die besten Voraussetzungen für Ihre kirchliche Trauung.

Das Traugespräch - Ihr persönlicher Austausch zur kirchlichen Hochzeit

Das Traugespräch ist mehr als eine Formalität - es ist die Gelegenheit, sich mit Ihrem Seelsorger über Ihre Hochzeit, Ihre Ehe und Ihre persönlichen Fragen auszutauschen.

Was erwartet Sie im Traugespräch?

  • Kennenlernen & Gespräch - Sie lernen Ihren Seelsorger kennen und können persönliche Themen ansprechen, z. B. Glaubensfragen oder Unsicherheiten.
  • Gestaltung der Trauung - Ablauf, persönliche Gestaltungsmöglichkeiten und Auswahl von Lesungen, Musik und Trauspruch.
  • Das kirchliche Eheverständnis - Ihr Seelsorger erklärt, was die Ehe aus katholischer Sicht bedeutet.
  • Ehevorbereitungsprotokoll - Dieses Formular wird gemeinsam ausgefüllt und beinhaltet u.a.:
    • Ihre Personalien und den Nachweis, dass keine Ehehindernisse vorliegen
    • Die Frage nach der Freiwilligkeit der Eheschließung
    • Ihr gemeinsames Verständnis von Ehe

Wichtige Hinweise
Taufzeugnis erforderlich - Zur kirchlichen Trauung brauchen beide Partner einen Nachweis über ihren Ledigenstand:

  • Katholische Partner benötigen einen aktuellen Taufschein (max. 6 Monate alt), den sie in der Taufpfarrei erhalten.
  • Evangelische Partner benötigen eine amtliche Bescheinigung, eine Bestätigung der Eltern oder eine eidesstattliche Erklärung.

Taufe & religiöse Erziehung von Kindern - Die katholische Kirche freut sich, wenn Kinder getauft und im Glauben begleitet werden. In konfessionsverschiedenen Ehen soll dies im Respekt beider Glaubensrichtungen geschehen – auch dazu können Sie im Traugespräch Fragen klären.

Das Traugespräch ist verpflichtend, aber vor allem eine wertvolle Möglichkeit, sich bewusst mit Ihrer Ehe auseinanderzusetzen. Nutzen Sie die Zeit, um sich inspirieren zu lassen und Ihre Trauung ganz persönlich zu gestalten!

EHE-FAQ

✔️ Wer kann sich kirchlich trauen lassen?

Grundsätzlich jeder getaufte Christ. Einer der Ehepartner muss ein katholischer Christ sein. Andernfalls würde eine katholische Ehe-Liturgie wenig Sinn machen.

 

✔️ Ist eine katholische Trauung möglich, wenn ein Partner konfessionslos ist?

Ja, wenn der nichtchristliche Partner sein Gewissen nicht »verbiegen« muss. Außerdem muss eine »Dispens«, eine kirchenamtliche Genehmigung von der Bischöflichen Behörde eingeholt werden. Es handelt sich hier um das »Ehehindernis der Religionsverschiedenheit«. Das ist kirchenrechtlich nicht ganz unkompliziert. Und es ist auch eine sehr schwierige Situation, wenn zum Beispiel der Partner aus der Kirche ausgetreten ist: Kann man jemandem, der sich erklärtermaßen von der Kirche distanziert hat, zumuten, seinem katholischen Partner in der Kirche das Ehesakrament zu spenden?

 

✔️ Welcher Pfarrer ist zuständig?

Nach geltendem Kirchenrecht ist der zuständige Ansprechpartner entweder der katholische Pfarrer der Braut oder des Bräutigams (d.h. der Pfarrer der Pfarrei, in der Braut bzw. Bräutigam Ihren Wohnsitz haben). Die frühere Regel, nach der allein der Pfarrer der Braut zuständig ist, gilt nicht mehr. Natürlich kann der »zuständige« Pfarrer das Brautpaar an einen anderen Pfarrer »überweisen«.

Ich weiß nicht, zu welcher Pfarrei ich gehöre. Mit der Suchfunktion "Pfarreifinder" finden Sie Ihre Pfarrei ganz einfach heraus.

 

✔️ Wann soll der Trau-Termin feststehen?

Am besten so früh wie möglich. Das gilt besonders dann, wenn man auf einen ganz bestimmten Termin fixiert ist.

 

✔️ Was geschieht beim Traugespräch, das der Pfarrer mit dem Brautpaar führt?

Zunächst werden die Personalien aufgenommen. Dann werden die offenen Fragen, die die notwendigen Voraussetzungen einer kirchlichen Eheschließung betreffen, geklärt und mögliche Ehehindernisse besprochen. Die Ergebnisse des Gesprächs werden im so genannten »Eheprotokoll« festgehalten, das vom Brautpaar und dem Pfarrer unterschrieben wird.

 

✔️ Welche Dokumente werden gebraucht?

Für jeden Ehepartner eine von den Taufpfarrämtern neu ausgestellte Taufurkunde (als Nachweis des Ledigenstandes; denn alle wichtigen Vorgänge, auch die kirchliche Trauung, werden im jeweiligen Taufpfarramt - nicht im Wohnsitzpfarramt - registriert) und eine Kopie der standesamtlichen Trauung, falls dieser staatliche Hoheitsakt bereits gewesen ist. Sonst muss sie nachgereicht werden. Es ist sinnvoll, auch das Familienbuch, falls es noch existiert, mitzubringen.

 

✔️ Wie ist der äußere Ablauf des Gottesdienstes?

Das wird mit dem Trau-Geistlichen abgesprochen. Es ist ganz gut, wenn die Brautleute auch eigene Vorschläge bezüglich der Texte und Lieder mitbringen. Dabei ist zu beachten, dass es sich um einen Gottesdienst handelt und nicht um ein eher neutral weltliches Fest. Der trauende Geistliche wird gern mit Rat und Tat zur Seite stehen bei der Frage, was in einem Gottesdienst möglich ist und was nicht.

 

✔️ Kann man auch samstags kirchlich heiraten?

Da gibt es Regeln, die von den jeweiligen Ortsgemeinden festgelegt sind. In Pfarreien, in denen am Samstagnachmittag Beichtgelegenheit ist, eine Vorabendmesse stattfindet oder die Christen sich in anderer Weise auf den Sonntag vorbereiten, ist es jedenfalls nicht möglich. Auch sollte man bedenken, dass Pfarrer, Küster und Organisten am Wochenende durch den Gemeindegottesdienst sehr ausgelastet sind.

 

✔️ Welche Bedeutung haben die Eheringe?

Sie sind ein Symbol für die Unendlichkeit der Liebe und Treue, die sich die beiden versprechen. Der Ehering ist kein sakramentales Zeichen. Man kann also auch ohne Eheringe gültig heiraten.

 

✔️ Welche Trausprüche eignen sich?

Am besten natürlich solche mit einer christlichen Aussage. Man muss übrigens keinen Trauspruch haben, aber es ist eine sehr schöne Sitte. Vielleicht finden Sie hier einen Trauspruch, der Ihnen als Leitwort für Ihre Ehe dienen kann.

 

✔️ Ist es sinnvoll, Ehevorbereitungskurse zu belegen?

Ja. In den so genannten Ehevorbereitungskursen bedenken Paare zusammen mit anderen ihr Verständnis von Partnerschaft, setzen sich mit dem kirchlichen Eheverständnis auseinander oder sammeln Ideen und Hilfen für den Traugottesdienst. Neben den allgemeinen Kursen gibt es mancherorts auch Angebote für konfessionsverschiedene oder religionsverschiedene Paare. Andere Kurse legen den Schwerpunkt besonders auf die Kommunikation oder darauf, wie man als Paar seinen Glauben leben und ausdrücken kann. Auskünfte über solche Kurse gibt jedes Pfarrbüro. Kursangebote im Erzbistum Köln finden Sie hier. (Link wird noch hinzugefügt)

 

✔️ Sind Trauzeugen für die kirchliche Trauung notwendig?

Anders als die zivilrechtliche Eheschließung auf dem Standesamt sieht die kirchliche Trauung nach wie vor zwei Zeugen zwingend vor.

 

✔️ Was versteht man unter einem Aufgebot?

Eine kirchliche Eheschließung wird an den Wohnorten des Brautpaars öffentlich angekündigt - durch Aushang oder Vermeldung im Sonntagsgottesdienst. Dieses »Aufgebot« soll gewährleisten, dass mögliche Ehehindernisse rechtzeitig bekannt werden.

 

✔️ Gibt es eine ökumenische Trauung?

Nein, auch wenn der Begriff häufig benutzt wird. Konfessionsverschiedene Paare können aber Seelsorger beider Kirchen bitten, gemeinsam bei der Feier der Trauung aktiv mitzuwirken. Allerdings kennen die Kirchen noch keine »ökumenische« Trauung. Die Paare müssen sich daher entscheiden, ob die Hochzeit in der katholischen oder evangelischen Kirche und entsprechend deren Ordnung erfolgen soll. Die Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland haben dazu eine eigene »Ordnung« herausgegeben.

Quelle:
kirchensite - online mit dem Bistum Münster Wir danken dem dialogverlag Presse- + Medienservice, Münster für die freundliche Erlaubnis, den Text zu übernehmen.

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www.ehe-vorbereitung.de

Benjamin Dittrich

Ihr Ansprechpartner

Benjamin Dittrich

Referent für Beziehungspastoral