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Pfadfinder verteilen das Friedenslicht aus Betlehem

DPSG und PSG - Aussendung im Kölner Dom - Social Media-Aktion
12. Dezember 2016; HA Medien und Kommunikation/Je

Fotos ►

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder gestalteten den Gottesdienst zur Aussendung des Friedenslichts. Während der Aussendungsfeier des Friedenslichts von Betlehem im Kölner Dom entsteht eine digitale Kerze. Pfadfinder geben das Friedenslicht aus Bethlehem weiter. Das Friedenslicht wird auch in vielen sozialen Einrichtungen brennen. Das Friedenslicht hat den Weg von Köln nach Bonn gemeistert: Ankunft im Bonner Münster Stadtdechant Schumacher entzündet das Friedenslicht am Weihnchtsaltar des Bonner Münsters. Friedenslicht-Plakat 2016

Köln. Aus Bethlehem haben Pfadfinder am 3. Advent das Friedenslicht ins Erzbistum Köln gebracht. In einer zentralen Aussendungsfeier im Kölner Dom wurde das Licht weitergereicht, das an der Geburtsgrotte Jesu entzündet wurde. An Weihnachten wird das Licht in Kirchen, öffentlichen Einrichtungen und Wohnungen brennen.

 

Im Aussendungs-Gottesdienst entstand mit den 2000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ebenfalls ein Foto der besonderen Art: Ausgestattet mit unterschiedlich farbigen Papieren formierten sich die Gottesdienstteilnehmenden zu einer Kerze. Diözesankurat Pfarrer Dominik Schultheis in Anlehnung an ein afrikanisches Sprichwort: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten hier im Dom unterschiedlich farbige Zettel hochhalten, kann ein cooles Foto entstehen, das von der Gemeinschaft erzählt, die wir heute Nachmittag hier sind: Einer Gemeinschaft, die eine wichtige Mission hat, nämlich möglichst vielen Menschen das Licht von Betlehem zu bringen und sie so Teil unserer Gemeinschaft werden zu lassen.“

 

Digitales Netz der Solidarität und des Friedens knüpfen

Passend zum Motto „Frieden: Gefällt mir. Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens" starteten die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) in diesem Jahr eine Social Media-Aktion.

 

Im Vorfeld der Aussendungsfeier war jeder eingeladen, unter dem Stichwort „Frieden(slicht) gefällt mir, weil …" auszusprechen, warum Friede wichtig ist, und ein entsprechendes Foto in den sozialen Medien zu posten. Nach dem Aussendungsgottesdienst sollen weitere Fotos online zeigen, wo das Friedenslicht überall angekommen ist: „So kann neben dem analogen Verteilen des Lichts in Kirchen, Rathäusern, Krankenhäusern, Polizei- und Feuerwehrwachen, Seniorenheimen und Flüchtlingsunterkünften auch digital ein Netz der Solidarität und des Friedens geknüpft werden", erläutert Pfadfinder-Diözesankurat Pfarrer Dominik Schultheis. „Das lässt viele Menschen weit über die Grenzen des Bistums und unseres Landes hinaus spüren: Wir denken an euch – ihr seid nicht allein!"

 

Tradition des Friedenslichts

Seit mehr als 20 Jahren verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in Deutschland. Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem.

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