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Kirchliche Bevollmächtigung

Kirchliche Unterrichtserlaubnis/ Missio canonica

Voraussetzung für die Erteilung des katholischen Religionsunterrichts sind die staatliche Lehrbefähigung und eine Bevollmächtigung durch die Kirche.
Auf Grund der Sonderstellung des Religionsunterrichts als res mixta wird durch die kirchliche Sendung die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Staat sicher gestellt.

Referendariat

Zuständig für die Beantragung der vorläufigen Kirchlichen Unterrichtserlaubnis ist das Bistum, in dem die Universität liegt, an der das Studium beendet wurde.

 

Vereinbarung hinsichtlich der Beantragung und Erteilung der Kirchlichen Unterrichtserlaubnis und Missio canonica (Amtsblatt Erzbistum Köln Juni 2014)

 

Für die Dauer des Vorbereitungsdienstes (Referendariats) wird den Religionslehrerinnen und Religionslehrern aller Schulformen auf Antrag - wenn die Kriterien erfüllt sind - die Kirchliche Unterrichtserlaubnis (gültig bis zur Ablegung der [Zweiten] Staatsprüfung) erteilt.
In diesem Zusammenhang ist auf die verbindlichen Elemente des sog. Studienbegleitbriefes zu verweisen; Näheres dazu siehe unter Mentorat BonnMenorat Köln bzw. Mentorat Wuppertal.

Nach Beendigung des Referendariats

Nach bestandener [Zweiter] Staatsprüfung kann auf Antrag die Missio canonica verliehen werden. Sie gilt - wenn nicht Hinderungsgründe in der Lebensführung entgegenstehen - auf Lebenszeit. Die Missio canonica ist bei dem Bistum zu beantragen, in dem die Schule liegt, an der Sie tätig sind. Falls Sie noch keiner Schule zugewiesen sind, ist das Bistum zuständig, in dem das Studienseminar lag.

Zertifikatskurs

Für die Teilnahme an einem Zertifikatskurs wird den Religionslehrerinnen und Religionslehrern auf Antrag - wenn die Kriterien erfüllt sind - eine für die Dauer des Kurses gültige Kirchliche Unterrichtserlaubnis erteilt. Die Urkunde wird nach Abschluss des Kurses entfristet.

Ansprechpartnerin

Yvonne Ortmann
T0221 1642-3901
F0221 1642-3924
E-Mail