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Was muss ich in einem Todesfall tun ?

   Wen rufe ich an?

  • Nach einer angemessenen Zeit den Arzt (möglichst den Hausarzt) rufen (rechtliche Feststellung des Todes)
  • Den Pfarrer bzw. das Pfarrbüro anrufen (Termin für das Kondolenzgespräch und das Begräbnis/die Bestattung)
  • Einen Bestatter ihrer Wahl und ihres Vertrauens anrufen

 

   Was ist zu bedenken?

  • Den Verstorbenen ggf. aus dem Krankenhaus oder Altenheim nach Hause überführen und dort aufbahren lassen (dabei hilft das Bestattungsinstitut). Die Aufbahrung in den eigenen Räumen ist bis zu 72 Stunden möglich.
  • Dokumente (wie Personalausweis, Totenschein, Stammbuch, Personalausweis, Nachweis zu Krankenversicherung/Rentenkasse, Geburts-, Heirats- und Scheidungskurkunden, Testament etc.) zusammentragen
  • Wenn ein gehörloser Mensch stirbt, dann sind oft auch Familienangehörige und Freunde der Familie gehörlos, die seelsorgliche Begleitung mit gebärdensprachkompetenten Seelsorgern und auch einen Gebärdensprachdolmetscher bei der Beerdigung benötigen. > mehr

   

    Welche Form der Bestattung wähle ich?

  •  Für die Bestattungsform und die Form der Begräbnisfeier entscheiden.
  •  Die Erdbestattung muss am 8. Tag nach Eintritt des Todes vollzogen sein.
  •  Die kirchliche Begräbnisfeier bietet vielfältige Möglichkeiten.

 

    Ruhe bewahren und Zeit nehmen...

  • Sie können den Raum mit Bild, Kerze, Kreuz, Blumen etc. würdig gestalten und Angehörige und Freunde zum Abschiednehmen einladen
  • Es hilft beim Abschiednehmen, möglichst viele Aufgaben selbst zu übernehmen (Salben, Ankleiden) bzw. zu gestalten (Todesanzeige, Gottesdienst)
  • Scheuen Sie sich aber nicht, ggf. auch Unterstützung von Angehörigen und Freunden anzunehmen

Christliche Bestattung

Die „Pastorale Einführung“ erläutert den Sinn des christlichen Begräbnisses, stellt den Aufbau, die Elemente und Auswahlmöglichkeiten der Feier des kirchlichen Begräbnisses dar und gibt Hinweise zur Benutzung des liturgischen Buches in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes (2009). > mehr

 

 

Liturgisches Buch (Manuale)

Die 2. authentische Ausgabe des o.g. liturgischen Buches "Die kirchliche Begräbnisfeier" (2009) erwies sich nicht in allen Situationen als hilfreich, deshalb erschien 2012 das sog. Manuale, das ergänzend verwendet werden darf. > mehr

Literatur mit Hilfen zur Gestaltung der kirchlichen Begräbnisfeier finden Sie in der Literaturliste unter Angebote/Materialien. Arbeitshilfen.

 

Musik im Gottesdienst

Die Musik im Gottesdienst kann Menschen Kraft und Trost geben. Das katholische Gebet- und Gesangbuch "Gotteslob" bietet eine reiche Auswahl an Gebeten und Liedern zur Gestaltung des Gottesdienstes bei der Bestattung. > mehr

 

Hier finden Sie weitere allgemeine Informationen zur Liturgie. > mehr

Symbole in der Bestattungskultur

Die Christen haben im Laufe der Zeit einen reichen Schatz an Symbolen entwickelt, die traditionell in Todesanzeigen, auf Grabmalen und bei der Feier der Bestattung verwendet werden. In mehreren Beiträgen werden Sinnbilder wie das Kreuz, der Palmzweig, das Buch des Lebens und der Weinstock erläutert. > mehr

Jahr der Barmherzigkeit

Am Christkönigssonntag (20.11.2016) ging das Jahr der Barmherzigkeit zwar zu Ende, aber Papst Franziskus rief bei der Messe zu dessen Abschluss vor zahlreichen Gläubigen dazu auf, gemeinsam den Weg der Barmherzigkeit weiterzugehen. Dazu gehört es, Tote zu bestatten, Trauernde zu trösten und für die Lebenden und Verstorbenen zu beten.

 

Tote bestatten | Artikel Diakonenbrief 2016 > mehr

Trauernde trösten | Artikel Kirchenzeitung > mehr

Für die Lebenden und Verstorbenen beten | Artikel Kirchenzeitung > mehr

Ehrenamtliche erstmals mit Bestattungen beauftragt

Neun Frauen und Männer haben am 28. Juni 2016 aus der Hand von Rainer Maria Kardinal Woelki ihre Beauftragung erhalten, um zukünftig ehrenamtlich eigenständig Wortgottesdienste zu halten und Verstorbene zu bestatten. > mehr

 

Ausführlich berichtet die Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln > mehr

IMPULS

Aus seinem Glanz und Lichte

tritt er in deine Nacht,

und alles wird zunichte,

was dir so bange macht.

 

Jochen Klepper, 1938

 

 

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FAQ - Häufige Fragen

Wie steht die Kirche zu Fragen der Sterbe- und Trauerbegleitung?

Antworten finden Sie hier.