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Valentinstag 2018: Ein Feiertag der Liebenden

Der Valentinstag ist der Tag der Verliebten. Er wird zwei Wochen nach Mariä Lichtmess am 14. Februar gefeiert.

Valentinstag: Geschichte eines "leeren" Tages

Der Tag verdankt dem heiligen Valentin von Terni seinen Namen. Valentin gewann im dritten Jahrhundert durch Krankenheilung viele Menschen für den christlichen Glauben. Dafür starb er 268 den Märtyrertod. Seine Verehrung ist seit dem 4. Jahrhundert in Rom bezeugt. Ihm zu Ehren errichtete Papst Julius I. eine Basilika, in der er Leinen- und Seidentücher verwahrte. Diese sogenannten Berührungsreliquien wurden an diesem Ort verehrt. Das Brauchtum am Valentinstag lässt sich nicht auf den heiligen Valentin selbst zurückführen.

 

Dass der Valentinstag auf den 14. Februar fällt, hängt mit der Verschiebung des Weihnachtsfestes zusammen. Im 4. Jahrhundert wurde Weihnachten auf den 25. Dezember verlegt. „Darstellung des Herrn“ fiel damit auf den 2. Februar, an dem es Christen noch heute begehen. Ursprünglich wurde es am 14. Februar gefeiert. Weihnachten wurde vorverlegt und der 14. Februar zu einem „leeren“ Tag.

 

Papst Gelasius I. führte den Gedenktag 469 ein, der nach der Regionalreform im deutschen Sprachgebiet (1972) aus dem römischen Generalkalender gestrichen wurde. Seit diesem Jahr begeht die Kirche im deutschen Sprachraum den Gedenktag des heiligen Valentins nicht mehr aktiv.

Valentinstag ist der Tag der Liebenden

Am Valentinstag werden Ehepaare gesegnet

In Deutschland wurde der Valentinstag ab Mitte des 20. Jahrhundert immer populärer und spielt seitdem eine wichtige Rolle, auch wenn er in seiner Bedeutung nicht dem Muttertag gleichkommt.

Heute werden am 14. Februar Gottesdienste gefeiert und Ehepaare gesegnet. Sie können ihr Eheversprechen vor Gott erneuern. Verlobte Paare können Gottes Beistand in der Ehevorbereitung erbitten.

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