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Vorbild Sankt Martin ist ein Anspruch an alle

Erzbistum Köln - Minibuch im Rahmen von "zusammen gut" - Kardinal wirbt für gleiche Chancen
7. November 2017; pek171107-sam

 Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki besucht Kinder in der inklusiven Kita Maria Hilf in Köln-Kalk.

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Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki unterhält sich in der inklusiven Kita Maria Hilf in Köln-Kalk mit der vierjährigen Lilith.

Köln. „Ich freue mich sehr, dass wir heute hier ein Buch vorstellen können, das die Botschaft des heiligen Martin unter uns lebendig hält und uns alle ermutigt, ‚zusammen gut‘ zu sein“. Mit diesen Worten hat sich der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am 7. November an die Kinder der Inklusiven Kita Maria Hilf in Köln-Kalk und die anwesenden Medienvertreter gewandt. Anlass für den Besuch der Kita war eine Buchaktion innerhalb der Kampagne „zusammen-gut“ des Erzbistums Köln und des Diözesan-Caritasverbandes. Alle katholischen Kitas und Grundschulen sowie die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) im Erzbistum Köln konnten kostenlos ein Sankt-Martin-Minibuch für ihre Kinder bestellen. Beim Besuch in der Inklusiven Kita Maria Hilf, die sich in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Stadt Köln befindet, sprach Kardinal Woelki mit den Kindern über die Geschichte des Buches und sang mit ihnen Sankt-Martins-Lieder.

 

In dem Minibuch „Martins Fußballschuhe“ (Autorin: Katrin Jäger) geht es um einen kleinen Jungen namens Martin, der seine neuen Fußballschuhe mit einem anderen Kind teilt, das sich keine neuen Schuhe leisten kann. Neben der Geschichte mit ausdrucksstarken Illustrationen von Anja Grote richtet sich auch Kardinal Woelki mit einem Nachwort an die Kinder. Außerdem sind vier gängige Sankt-Martins-Lieder in Text und Melodie im Buch abgedruckt.

 

 

Mit Blick auf die Kita Maria Hilf – mehr als 60 Prozent der Kinder leben in Hartz-IV-Haushalten – machte der Kardinal bei seinem Besuch auch auf das Thema Kinder- und Bildungsarmut in unserer Gesellschaft aufmerksam: „In unserem Land, das so reich ist und so viele Chancen bietet, leben trotzdem viel zu viele Kinder in Armut, und der Bildungserfolg eines Kindes und Jugendlichen ist noch viel zu eng an seine soziale Herkunft gekoppelt. Das muss uns Herausforderung und Auftrag sein, uns für die Zukunftschancen all dieser Kinder mit Herz und Verstand einzusetzen.“ 

 

So sei das Vorbild des heiligen Martin ein Anspruch an alle. „Heute seinen Mantel mit dem Bettler zu teilen heißt: Solidarisch zu sein mit den Schwachen und Armen. Es bedeutet, sich dafür einzusetzen, dass jeder Mensch in unserem Land die gleichen Grundvoraussetzungen für den Start in sein Leben hat – so wie es der Würde jedes Menschen entspricht“, so Woelki. „Seinen kleinsten Bürgern Teilhabe und Aufstiegsmöglichkeiten zu ermöglichen, ist eine vorrangige Pflicht unseres Staates, der sich genau wegen solcher Aufgaben ‚Sozialstaat‘ nennt.“

 

Das Sankt-Martin-Minibuch ist im Rahmen der Kampagne „zusammen gut“ (www.zusammen-gut.de) erschienen, die das Erzbistum Köln und der Diözesan-Caritasverband Ende 2016 ins Leben gerufen haben. Sie widmet sich Menschen, die sich ehren- und hauptamtlich für andere engagieren. Mit der Kampagne soll diesen Menschen der Rücken gestärkt und die Botschaft vermittelt werden: Es ist gut, was ihr tut. Genauso gut wie das, was Sankt Martin geleistet hat.

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