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Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2017 "JesusArt"

Arbeitsstelle für Jugendpastoral - Graffiti-Kunst und "StencilArt"
18. Januar 2017; HA Medien und Kommunikation/Je

Tausende Jugendliche beten traditionell am Freitag vor Palmsonntag den "Ökumenischen Jugendkreuzweg". Das Redaktionsteam entwickelt hierzu Gestaltungsideen für sieben Kreuzwegstationen, die sich an die veränderten Lebenswelten von Jugendlichen angepasst sind. Auf immer neue Art spricht der Jugendkreuzweg damit von Jesus und seinem Leidensweg. Er ruft dazu auf, von den Kreuzwegsituationen dieser Welt und des eigenen Lebens zu sprechen.

 

Kreuz ist mehr als eine Schablone

Graffiti-Kunst und "StencilArt" (Schablonen-Kunst) prägen die Bilder zum Jugendkreuzweg in diesem Jahr. „Unsere Vorlage hat Jesus mit seiner Botschaft geliefert. Durch sein Leben und sein Sterben ist das Kreuz für uns mehr als eine Schablone“, so die Ankündigung des Organisationteams, bestehend aus der katholischen Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj), dem BDKJ und der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (aej).

 

Graffiti-Kunst und "StencilArt"

Die Bilder des diesjährigen Kreuzwegs entstammen ursprünglich einem Projekt mit Jugendlichen. StencilArt ist die Kunstform der Bilder, bei der zunächst Schablonen mit Motiven aus Pappe oder Kunststoff geschnitten werden. Diese werden dann etwa mit Farbsprühdosen oder Ölkreide aufgebracht. Das hat eine doppelt faszinierende Wirkung: Jedes Bild ist wiederholbar und trotzdem völlig einzigartig.

 

Stencil Art greift mit ihrer Platzierung, ihrer Gestalt, ihrem Inhalt Objekte, andere Inhalte oder Botschaften aus ihrem bisherigen oder eigentlichen Kontext heraus und verfremdet, pointiert, intensiviert sie. Ihr Ort ist am besten öffentlicher Raum. "Die Kunstform ‚Stencil Art’ ist echte Straßenkunst, es geht um Kritik an dem, was sozial so los ist oder darum, was einfach mal gesagt oder gesehen werden muss. Und darum, etwas zu tun“ erklärt das Redaktionsteam.

 

Die Ideen von Stencil Art finden sich im Titel des Kreuzwegs, aber auch in seiner Gestaltung wieder. Auch die Inhalte, Materialien, Texte und Lieder des Kreuzwegs sowie die Nutzungsmöglichkeiten orientieren sich an der Stencil Art.

 

Erstmals mit Filmclips

Neben den klassischen gedruckten Begleittexten gibt es zu jeder Station auch kleine Videoclips, die von Youtubern als Dialog mit den Bildern entwickelt wurden. Darüber hinaus erscheint eine App für iOS und Android mit den Bildern, Texten und Clips zum Jugendkreuzweg.

 

  

Jugendkreuzweg ruft zu radikaler Veränderung

„Jesu Art endet nicht mit dem Kreuz. Er fordert auch uns auf, revolutionär und radikal zu sein: Diese Zeiten, diese Wunden, die Kreuzweg­situationen unserer Welt sind nicht das Ende; nicht in diesen und nicht für alle Zeiten. Sie müssen noch nicht einmal so bleiben.“ erklärt Alexander Bothe von der afj den Hintergrund des aktuellen Jugendkreuzwegs. „Jesus ermutigt uns dazu, prophetisch zu sein und Veränderung zu wollen. Er fordert uns auf, seiner Art zu folgen, um anders zu leben, anders zu hoffen, anders zu handeln.“

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