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Kardinal Woelki beim WDR-Integrationsgipfel

Köln - Podium - Flüchtlinge
24. November 2016; HA Medien und Kommunikation/he

Kardinal Woelki im Podiumsgespräch. Die Ministerpräsidentin und Detlef Scheele hören ihm gespannt zu.

Fotos ►

Kardinal Woelki im Interview vor der Veranstaltung. Kardinal Rainer Maria Woelki zu Beginn der Veranstaltung im Sendesaal des WDR mit (von links) MinPrä Hannelore Kraft, WDR-Intendant Tom Buhrow, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Detlef Scheele, Bundesagentur für Arbeit

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki war Podiumsgast beim ersten Integrationsgipfel des WDR am Mittwoch, 23. November im Großen Sendesaal. Angesichts der Erfahrungen, Fragen und auch Versäumnisse, die bei der Integration auftauchen und zur Belastung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt werden können, mahnte Woelki, dass man Menschen, die unter Not leiden, nicht gegeneinander ausspielen dürfe. Zum Beispiel Menschen, die sich in unserer Gesellschaft abgehängt fühlten: "Das sind Leute, die im Krankenhaus oder beim Paketdienst oft 50 Stunden lang arbeiten und am Monatsende 1.000 Euro nach Hause bringen. Davon kann man zumal in Köln, München oder Berlin nicht leben." Solche Erfahrungen dürften nicht zur Entsolidarisierung unserer Gesellschaft führen.

 

Woelki forderte auch ein Einwanderungsgesetz, um Arbeitsmigration und Asyl klar voneinander trennen zu können, und eine Lösung für den Familiennachzug von Flüchtlingen: "Ich glaube, das hilft, Sprengstoff zu vermeiden und sozialen Frieden herzustellen." Entscheidend für das Gelingen der Integration seien vor allem der Erwerb der deutschen Sprache, umfassende Bildung und Arbeitsmöglichkeiten, so Woelki.

 

Die anderen Teilnehmenden der Runde waren NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Detlef Scheele, künftig Chef der Bundesagentur für Arbeit, und aus Berlin zugeschaltet Peter Altmaier, Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung. WDR-Intendant Tom Buhrow hatte zu Beginn der Runde festgestellt: "Es gibt immer noch viel Engagement. Es gibt aber auch viele, die die Entwicklung mit Angst und Sorge sehen."

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