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Flüchtlingsboot ankert in St. Margareta Gerresheim

Düsseldorf - Heimat und Fluchterfahrungen - 8.-14. September
8. September 2017; Newsdesk/Je

Das Flüchtlingsboot des Erzbistums Köln macht seit dem 8. September für eine Woche Station in der Basilika St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim. Ein vielfältiges Programm unter dem Motto „Alle in einem Boot“ lädt zur Auseinandersetzung mit dem Schicksal von Menschen ein, die ihre Heimat verlassen mussten und den gefährlichen Weg als Flüchtling wagen.

 

„Das Boot schärft die Wahrnehmung für das Schicksal der geflüchteten Menschen. Es steht aber auch für einen Neubeginn und die Chance auf ein friedliches Leben. In dieser Woche schauen wir nicht nur auf Schicksale, sondern auch auf die Bereicherung unserer Kultur“, sagt Mechthild Schmölders, Ehrenamtskoordinatorin Flucht und Asyl der Pfarrgemeinde St. Margareta.

 

Am Montag, den 11. September um 19.30 Uhr lädt der Caritasverband Düsseldorf - gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta - zu einer moderierten Podiumsdiskussion in die Basilika St. Margareta ein. Menschen mit und ohne Fluchterfahrung kommen dort ins Gespräch. Im Rahmen des Caritas-Jahresthemas „Zusammen sind wir Heimat“ werden individuelle Lebensgeschichten und Ansichten der alten und neuen Heimat miteinander geteilt.

 

Persönliche Eindrücke von der Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer schildert am Donnerstag, 4. September, 19 Uhr Pfarrer Regamy Thillainathan. Er hat über Ostern an einem Flüchtlingshilfeeinsatz der Seenothilfeorganisation MOAS teilgenommen.

 

Das Boot kann bis zum 14. September täglich von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr und im Rahmen der Veranstaltungen in der Basilika St. Margareta besichtigt werden.

 

Station im Berufskolleg Neuss

Vom 28. August bis zum 7. September stand das Flüchtlingsboot im Atrium des Erzbischöflichen Friedrich-Spee-Berufskollegs.

 

 

Über das Flüchtingsboot

Das sieben Meter lange und 800 kg schwere Flüchtlingsboot wurde vor einigen Jahren von der maltesischen Armee bei einem Rettungseinsatz beschlagnahmt. Libysche Schleuser versuchen in solchen primitiven Holzbooten bis zu 100 Menschen über das Mittelmeer zu bringen.

 

Das Erzbistum Köln hat das Boot 2016 erworben und nach Köln geholt. Rainer Maria Kardinal Woelki feierte damals die Fronleichnamsmesse mit dem Boot als Altar auf dem Roncalliplatz. Unter der Überschrift „Alle in einem Boot“ knüpft das Erzbistum Köln an das Jahr der Barmherzigkeit an und schickt das Flüchtlingsboot bis November 2017 auf eine Reise durch die gesamte Diözese.

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