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Ewiges Gebet 2017

Erzbistum Köln - Anregungen zur Gestaltung - Kalendarium 2017
7. Dezember 2016; HA Medien und Kommunikation/Je

 Anbetung in der Bonner Elisabethkirche am Tag des Ewigen Gebets.
Anbetung in der Bonner Elisabethkirche am Tag des Ewigen Gebets.
 

Beten ist Sprechen mit Gott. Rund um die Uhr soll in unserem Erzbistum dieses Gespräch mit Gott stattfinden - ein ewiges Gebet. Denn es ist eine der Grundaufgaben von Kirche, Menschen zu einer Beziehung zu Gott zu führen.


Viele Bistümer, so auch unser Erzbistum, haben das Ewige Gebet über ein Jahr auf die Kirchengemeinden des Bistums verteilt. Am 1. Januar beginnt das Ewige Gebet des neuen Jahres im Kölner Dom. Jede Kirchengemeinde feiert es an einem bestimmten Tag, an dem das Allerheiligste in der Kirche ausgesetzt wird. Die Gläubigen werden eingeladen, an Gebetsstunden teilzunehmen. Manche Gemeinden machen das 24 Stunden so. Ein solcher Tag des Ewigen Gebets wird meist mit einer Hl. Messe begonnen und endet mit einer feierlichen Andacht am Abend.

 

Termine in den Kirchen des Erzbistums 2017

Die Termine für das Ewige Gebet in den Kirchen sind auf unterschiedliche Weise geregelt. Viele Gemeinden haben einen festen Kalendertag, andere feiern den Tag an einem festgelegten Wochentag vor oder nach dem Patrozinium. Dadurch fällt der Termin jedes Jahr auf einen anderen Kalendertag. Wegen des variablen Ostertermins liegen auch die Feste des liturgischen Kalenders jedes Jahr auf unterschiedliche Kalenderdaten. Daher wird im Amtsblatt jedes Jahr ein aktuelles chronologisches Kalendarium mit den Terminen des Ewigen Gebets veröffentlicht. Den Kalender für das Jahr 2017 können Sie am Ende dieser Seite als PDF herunterladen.

 

Neue Formen des Ewigen Gebets

In vielen Gemeinden führt das Ewige Gebet eher ein Nieschendasein. So ist es zum Beispiel für viele Menschen schwierig, unter der Woche tagsüber die Gebetszeiten in den Kirchen zu besuchen.

 

Zeitgemäße Ideen und Anregungen laden dazu ein, das Ewige Gebet neu zu entdecken und beleben. So führen z.B. einige Gemeinden das Ewige Gebet in Form einer Gebetskette durch: In den Stunden, in denen erfahrungsgemäß niemand in die Kirche kommen kann, wird das Gebet Gemeindemitgliedern zu Hause oder am Arbeitsplatz für die Frühstücks- oder Mittagspause anvertraut. So können auch alte und kranke Menschen daran teilnehmen und in diesen Zeiten stellvertretend für die Gemeinde beten.

 

Die Arbeitshilfe "Betend nah ich dir: Handreichung mit Impulsen zur Eucharistischen Anbetung" hat verschiedene Ideen zusammengestellt. Sie kann kostenlos per E-Mail bestellt werden unter seelsorge@erzbistum-koeln.de.
 

Geschichte des Ewigen Gebets

Seit dem 10. Jahrhundert entstand in Klöstern die Tradition, in einer Kapelle den Leib Christi in Gestalt der Hostie zu verehren. Aus der Gebetsform der Anbetung entwickelte sich das Ewige Gebet vor dem in der Monstranz ausgesetzten Altarsakrament. Um die Präsenz Christi in der Welt ständig gegenwärtig zu halten und sich immer daran zu erinnern, fürte man die Anbetung zu jeder Tages- und Nachtstunde ein. In Deutschland wurde das Ewige Gebet von Johann Philipp von Walderdorff (1701–1768) eingeführt.

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