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Düsseldorfer Bischofsstab für Kölner Weihbischof

Stadtdekanat Düsseldorf - Weihbischof Steinhäuser - St. Lambertus
19. Dezember 2016; HA Medien und Kommunikation/Je

Künstler Bert Gerresheim und Weihbischof Steinhäuser

Fotos ►

Der Bischofsstab für Rolf Steinhäuser wurde von dem Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim gestaltet. Künstler Bert Gerresheim und Stadtdechant Ulrich Hennes bauen im Gottesdienst den Stab zusammen Weihbishof Steinhäuser mit seinem neuen Bischofsstab Weihbischof Steinhäuser freut sich über das Geschenk Weihbischof Steinhäuser erklärt die Symbolik des Stabes

Düsseldorf. Die Katholiken in Düsseldorf machten Weihbischof Steinhäuser ein besonderes Geschenk: In einem Gottesdienst am Samstag, 17. Dezember, überreichten sie ihrem ehemaligen Stadtdechanten einen Bischofstab. Im Auftrag der Katholischen Kirche der Stadt Düsseldorf hat der Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim den Bischofsstab entworfen. Gefertigt wurde er von der Kölner Dombauhütte.

 

„Dieser Bischofsstab ist unser Dank für deine segensreiche Tätigkeit in Düsseldorf und er soll dir zugleich als Erinnerung dienen an die Menschen, denen du hier begegnet bist.“ Mit diesen Worten überreichte Stadtdechant Monsignore Ulrich Hennes den neuen Bischofsstab an Weihbischof Rolf Steinhäuser. Der Bischofsstab war das Geschenk der Katholischen Stadtkirche zu seiner Bischofsweihe.


In seiner ersten Predigt mit dem neuen Bischofsstab bedankte sich Weihbischof Rolf Steinhäuser beim Künstler und der Kölner Dombauhütte, die den oberen Teil, die Krümme, aus Bronze gegossen und mit Silber überzogen hatte. „Gibt es etwas Schöneres als vor Weihnachten schon ein solches Geschenk zu bekommen?“, fragte der Weihbischof lächelnd.

 

Umsetzung von Wappen und Weihespruch

Die Symbolik des Stabes orientiert sich am Wappen und dem Leitspruch des Weihbischofs: „Öffnet die Tore für Christus.“ In seiner Ansprache stellte Steinhäuser die verwendeten Symbole vor:

  • Der Anker entstamme dem Düsseldorfer Stadtwappen und zeige seine Verbundenheit mit der Landeshauptstadt. Die älteste Darstellung dieses Wappens befinde sich in der Kirche St. Lambertus.
  • Das Christusmonogramm des Bischofsstabes beziehe sich auf das Christusbanner in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg, die Steinhäuser als Rektor geleitet hatte.
  • Auf der Krümme stehen die drei lateinischen Wörter „Christo aperite portas“ („Öffnet die Türen für Christus“). Es handelt sich hierbei um den Wahlspruch von Weihbischof Steinhäuser, der auch das Motto der von ihm initiierten „Missionale Düsseldorf 2009“ war. In seiner Predigt bezog Steinhäuser den Satz auf die Adventszeit und rief den Gläubigen zu: „Öffnen wir jetzt Christus die Türen unseres Herzens.“


Nach dem Gottesdienst fand im Lambertushaus ein Empfang statt. Der Künstler Bert Gerresheim, der in St. Lambertus getauft wurde, erläuterte dort ein weiteres Motiv seines Entwurfs für den Bischofsstab. Der Abschluss der Krümme sei ein umlaufendes Zierband mit der Mauer des himmlischen Jerusalems und seinen zwölf geöffneten Stadttoren. „Wir öffnen Christus die Türen, so wie er uns die Tore der himmlischen Stadt offenhält“, sagte Gerresheim.

 

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