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50 Jahre Ständige Diakone im Erzbistum Köln

4. Januar 2018; (pek180104-sam)

 Diakon Winfried Reers tauft ein Kind in Rheinbreitbach.

Fotos ►

Diakon Matthias Gill auf dem Friedhof in Köln-Fühlingen. Einen Pfarrbrief und weitere Medienprodukte erstellt Matthias Gill mit seinem ehrenamtlichen Redaktionsteam. Diakon Ralf Knoblauch fertigt Holzkönige. Diakon Ralf Knoblauch im Gespräch während seiner Aktion "Königliche Begegnungen". Diakon Ralf Knoblauch ist gelernter Tischler. Diakon Bruno Liesenfeld im Gespräch mit einem Häftling in der JVA Siegburg.  Diakon Bruno Liesenfeld arbeitet als Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Siegburg. Winfried Reers ist bereits seit 33 Jahren Ständiger Diakon. "Ich bin für die Menschen da", sagt der angehende Diakon Ralf Zilligen über seine neue Aufgabe. Ralf Zilligen wurde Ende 2017 im Kölner Dom zum Ständigen Diakon geweiht.
Diakon Winfried Reers tauft ein Kind in Rheinbreitbach.
 

Köln. Im Jahr 2018 ist es 50 Jahre her, dass – als ein Ergebnis des Zweiten Vatikanischen Konzils - die ersten Ständigen Diakone im Erzbistum Köln geweiht wurden.

 

In Köln feiert man das Jubiläum mit einer Ausstellung und einem großen Festakt. Am 15. Januar findet die Vernissage der Ausstellung „Von Gott für die Menschen bestellt" im Maternushaus statt. Im dortigen Lesesaal der Diözesan- und Dombibliothek wird Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp die Ausstellung um 19 Uhr eröffnen. Prof. Dr. Johannes Schelhas (Trier) hält den Eingangsvortrag. Die Ausstellung kann man bis Ende April 2018 besuchen. Am 17. Januar feiert das Erzbistum Köln das 50-jährige Jubiläum mit einem Pontifikalamt mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki um 16 Uhr im Kölner Dom mit anschließendem Festakt mit geladenen Gästen im Maternushaus. Vom 16. bis zum 18. Januar findet im Erzbistum Köln parallel die Bundestagung der Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat in Deutschland statt.

 

Der Dienst des Diakons gliedert sich in Caritas, Liturgie und Verkündigung. Der Diakonat war in der abendländischen Kirche bis zum 5. Jahrhundert eine blühende Einrichtung, erlebte aber danach einen langsamen Niedergang, bis er schließlich nur mehr Durchgangsstufe für die Kandidaten zur Priesterweihe wurde. Erst das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) führte den Beruf des Ständigen Diakons als eigenständige hierarchische Stufe wieder ein. Die Diakonenweihe kann seitdem verheirateten und zölibatär lebenden Männern erteilt werden. 1968 führte das Erzbistum Köln als erste Diözese weltweit den Beruf des Ständigen Diakons ein: Am 28. April wurden in dem Jahr die ersten fünf verheirateten Männer im Kölner Dom geweiht. Ihnen sind allein im Erzbistum Köln bislang mehr als 400 weitere gefolgt.

 

Mit Kindern beim Bestatter – Unterwegs mit Diakon Matthias Gill

 

In unserer Videoserie "Ärmel hoch und Hände falten" begleiten wir Ständige Diakone aus dem Erzbistum Köln.

Hier geht es zu allen Folgen der Serie.

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