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Astrid Lindgren - Kriegstagebücher und Friedenssehnsucht

Neue Aspekte zum autobiografischen und kinderliterarischen Werk
10. November 2017 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
 Referentinnen: Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer, Prof. Dr. Anja Ballis

------------ Achtung: Terminänderung! ------------

 

Mit der Publikation der Kriegstagebücher 13 Jahre nach ihrem Tod findet Astrid Lindgren als private Chronistin der historischen Ereignisse in den Jahren 1939 bis 1945 große Beachtung. Als Zeitzeugin zeigt die Kinderbuchautorin erneut ihre Bedeutung als Autobiografin.

Die Kinderliteraturforscherin Bettina Kümmerling-Meibauer widmet sich zunächst der Frage, inwiefern die Tagebücher neue Einsichten in das Gesamtwerk vermitteln, vor allem im Blick auf die Kriegs- und Friedensthematik. Vor diesem Hintergrund geht sie auf die Vielfalt autobiografischer Bezüge und Erzählformen in Lindgrens autobiografischen Texten und ihren von der eigenen Lebensgeschichte inspirierten Kinderromanen ein.

Die Germanistin Anja Ballis knüpft hier mit der ungewöhnlichen Frage nach den religiösen Spuren im Werk Astrid Lindgrens an. Was haben Pippi und Michel mit dem lieben Gott zu tun? Welche Rolle spielen die paradiesischen Bilder, die Astrid Lindgren für Kinder in Worte bringt? Wie bringen die Kinderbücher die Sehnsucht nach Frieden und Glück zum Ausdruck? Auf welche Weise gelingt es Astrid Lindgren, auch in Zeiten der Not und Entbehrung Kindern und Erwachsenen Ermutigung und Trost zu geben?

Der Studientag vermittelt neue Impulse für die literarische Bildung sowie für die Bildungsarbeit mit Eltern und pädagogischen Fachkräften.

 

Veranstaltungs-Nr.: 2607067


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