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Neue Wege für Pastoral und Verwaltung

Aufbruch im Erzbistum

Neue Wege für Pastoral und Verwaltung ist ein Projekt mit zwei Teilbereichen, in denen jeweils Handlungsbedarf besteht. 

 

Im 1. Teilbereich Neue Wege für Verwaltung wird an der Optimierung der Verwaltung in den Seelsorgebereichen, den Rendanturen und der Hauptabteilung Seelsorgebereiche im Generalvikariat des Erzbistums Köln gearbeitet. Insbesondere durch die Einführung von Verwaltungsleitungen in 18 Pilot-Seelsorgebereichen sollen die Leitenden Pfarrer, aber auch Ehrenamtliche von Verwaltungstätigkeiten entlastet werden.

 

Hier besteht die Verbindung zum 2. Teilbereich des Projektes. Ein beschleunigter gesellschaftlicher Wandel und veränderte Rahmenbedingungen innerhalb der Kirche machen eine Neuausrichtung der Pastoral erforderlich. Wie dies gelingen kann, wird bei den Pilot-Seelsorgebereichen erprobt. Auf Basis der dabei gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse soll eine flächendeckende Einführung von Verwaltungsleitungen erfolgen.

Aktuelles

Verwaltungsleitungen für alle Gemeinden
01.09.2016 - Unabhängige Studie belegt Entlastung von Pfarrern durch Verwaltungsleitungen
Servicestelle für Liegenschaften
13.05.2016 - Die Leistungen rund um das Thema Liegenschaften werden aus den Rendanturen ausgegliedert und in einer Servicestelle Liegenschaften gebündelt.
Projektbüro zu Haus- und Mietverwaltung eröffnet
05.11.2015 - Unterstützung bei Umstellung auf externen Dienstleister
Vom Schreibtisch zu den Menschen in der Gemeinde
28.09.2015 - Erzbistum Köln - Verwaltungsleitungen - Neue Wege
Platz für experimentelle Räume
06.07.2015 - Katholische Kirche in Brühl als eine der ersten Pilotgemeinden
Erste Gemeinden bringen Kontrakt auf den Weg
04.05.2015 - Darunter die zweitgrößte Gemeinde im Erzbistum Köln

Thesen für die Pastoral

Für jeden Seelsorgebereich ist ein spezifisches Konzept erforderlich. Richtungsweisend für die Neuausrichtung der Pastoral sind die sechs Thesen, die der ehemalige Generalvikar Dr. Stefan Heße formuliert hat.

  • Wir brauchen eine Veränderung unserer Aufmerksamkeit: von den fünf Prozent die zu uns kommen, zu den 95 Prozent, die nicht am kirchlichen Leben teilnehmen, und darüber hinaus.
  • Wir werden uns immer stärker als Netzwerk kirchlicher Orte organisieren, an denen Menschen auf spezifische Weise in Selbstverantwortung Kirche gestalten. In diesem Netzwerk wird es auch Zentren geben.
  • Die Pastoral wird viel differenzierter und an den Lebenswelten der Menschen ausgerichtet sein müssen.
  • Die hauptamtlichen Pastoralen Dienste werden in erster Linie Ermöglicher (Facilitator, Entwickler, Trainer, Coach...) sein. Es gibt keine Priester in der zweiten Reihe.
  • Der Dienst des Pfarrers besteht im Besonderen darin, das pastorale Netzwerk spirituell und strategisch zu leiten, Garant von Einheit und Vielfalt zu sein und für die Unterscheidung der Geister zu sorgen.
  • Dies dient letztlich dazu, dass Getaufte und Gefirmte ihre Berufung und ihr Charisma entdecken und in den Dienst des Ganzen stellen können.

Die Verantwortlichen vor Ort in den Seelsorgebereichen werden individuell in der Gestaltung einer zukunftsgemäßen pastoralen Ausrichtung unterstützt und begleitet.

Geleitwort zum Projekt

Sehr geehrte Damen und Herren, in dem Projekt "Neue Wege für Pastoral und Verwaltung" haben sich viele Menschen in unserem Erzbistum Köln auf den Weg gemacht, um Freiräume ...