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Berufung

Regamy Thillainathan als Leiter der Stelle "Berufe der Kirche" hilft Ihnen gerne, Ihre Berufung zu klären.

Tel: 0221 1642 7501

Bewerbung
Repetent Dr. Peter Rieve steht Ihnen für alle Fragen rund um das Studium und die Bewerbung als Priesterkandidat zur Verfügung.

Tel: 0228 2674 140

Das Studium

Glaube und Vernunft gehören zusammen

Die Kirche ist seit jeher der Überzeugung, dass Glaube und Vernunft keine Gegensätze sind. Im Gegenteil sind sie eng aufeinander verwiesen. Papst Benedikt XVI. drückte dies einmal so aus: "Der Glaube setzt die Vernunft voraus und vervollkommnet sie, und die vom Glauben erleuchtete Vernunft findet die Kraft, sich zur Erkenntnis Gottes und der geistlichen Wirklichkeiten zu erheben." (Ansprache vom 28.01.2007) Glaube und Vernunft können und dürfen sich deshalb niemals widersprechen. 

Den Glauben mit der Vernunft zu durchdringen und die Vernunft für den Glauben zu öffnen ist deshalb die erste und höchste Aufgabe der Theologie.

 

 

Damit dient die Theologie auch jedem einzelnen Christen. Denn nicht jeder Christ könnte oder müsste dies für sich selber tun - das wäre übrigens auch schlimm. Man könnte Theologie als intellektuelle Stellvertretung bezeichnen, die den Glauben dem Feuer des Zweifels und der Kritik aussetzt.

Und nur wer den Glauben wirklich durchdrungen hat, kann ihn auch mit einfachen Worten erklären, ohne ihn zu verkürzen oder zu verfälschen.

Theologie studieren - Was meint das?

Die Apostolische Konstituion "Sapientia Christiana" definiert den Zweck des Theologiestudiums wie folgt:

„Die Theologische Fakultät hat das Ziel, die katholische Lehre mit größter Sorgfalt aus der göttlichen Offenbarung zu erheben, sie nach der ihr eigenen wissenschaftlichen Methode tiefer zu durchdringen und systematisch darzulegen sowie im Lichte dieser Offenbarung sorgsam nach Lösungen für die menschlichen Probleme zu suchen.“

 

Theologie baut dafür auf ein solides Fundament aus Philosophie, Kirchengeschichte und den Bibelwissenschaften. Auf diesen Grundlagen bauen die anderen Fächer der Theologie auf, die zum Beispiel nach der Art der Vermittlung des Glaubens fragen (Pastoraltheologie, Religionspädagogik), nach der Feier von Liturgie und Sakramenten, oder nach der Bedeutung des Glaubens für die Gesellschaft (Christliche Gesellschaftslehre). Dabei bleibt Theologie nicht in sich abgeschlossen, sondern steht in ständigem Austausch mit unzähligen Hilfs- und Grenzwissenschaften.

Diese vielfältige Interdisziplinarität ist ein Markenzeichen der Theologie und macht sie zu einem der allgemeinbildensten Studiengänge überhaupt.

Studienverlauf

Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Grafik, um genauere Informationen zu erhalten.

Die Studiengänge "Katholische Theologie" (Abschluss "Magister Theologiae" / Kirchliches Examen) und "Katholische Religionslehre" bzw. "Bachelor Begleitfach" sind in Modulen organisiert, die eine enge interdisziplinäre Vernetzung garantieren. Das berufsorientierende Schwerpunktstudium ermöglicht, Praktika und Kurse in kirchlichen und außerkirchlichen Feldern als Teil des Studiums anerkennen zu lassen.

 

Die vier Fachgruppen (biblisch, historisch, systematisch und praktisch) bedingen eine große Methodenvielfalt und vielfältige Kooperationen mit anderen Fakultäten. Die besondere Kooperation mit der Evangelisch-Theologischen Schwesterfakultät zeigt sich z.B. in der gemeinsamen theologischen Bibliothek mit modernsten Studierplätzen und in Forschungskooperationen. Die Forschungsaktivitäten sind interkonfessionell und interdisziplinär ausgerichtet, wobei jedes theologische Fach eigene Forschungsschwerpunkte einbringt.

 

Im Rahmen der gesamteuropäischen Studienreform (Bologna-Reform) ist auch das Theologiestudium umgestaltet worden und seitdem nach unterschiedlichen Themen (Module) gegliedert (z.B. "Jesus Christus und die Gottesherrschaft"), zu denen die verschiedenen theologischen Disziplinen (Dogmatik, Liturgie, Exegese des Neuen Testaments etc.) in Vorlesungen und Seminaren beitragen. Die einzelnen Module werden jeweils schriftlich oder mündlich geprüft.

Die Theologische Fakultät blickt auf eine lange Tradition zurück und wird gemeinsam mit der Universität Bonn im Jahr 2018 ihr hundertjähriges Jubiläum begehen.

 

Die Theologen studieren im Universitätshauptgebäude, dem ehemaligen erzbischöflichen Schloss, direkt gegenüber dem Collegium Albertinum. Die Anzahl der Studierenden ist im Vergleich mit anderen Fakultäten der Universität nicht sehr groß. Die Fakultät ist dafür jedoch sehr gut ausgestattet, sodass eine intensive Betreuung und eine gute Lernatmosphäre gewährleistet sind.

Neben dem Abitur gibt es durch eine veränderte Landesgesetzgebung mittlerweile auch andere Hochschulzugänge. Eine Zulassungsbeschränkung besteht für den Studiengang nicht.

 

Das Studium mit dem Abschluss Magister Theologiae/ Kirchliches Examen dauert fünf Jahre und erfordert Kenntnisse der lateinischen, griechischen und hebräischen Sprache voraus, die in der Regel problemlos bis zum Ende des ersten Studienjahres erworben werden.

 

Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester im Oktober.

Philosophisch-Theologische Hochschule (PTH)
Sankt Augustin

Einige Seminaristen studieren aus verschiedenen Gründen auch an der Hochschule der Steyler Missionare in Sankt Augustin. Die PTH ist eine staatlich und kirchlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule mit Fakultätsstatus. Träger ist die Deutsche Provinz der „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“ (= Societas Verbi Divini - SVD), Steyler Missionare e.V. Die Hochschule bildet seit über 80 Jahren Theologen aus.
Zurzeit studieren dort rund 150 Studenten aus 23 Nationen Katholische Theologie.


Die PTH bietet als anerkannte wissenschaftliche Hochschule in den philosophischen Disziplinen und allen Bereichen der Theologie eine fundierte Ausbildung. Darüber hinaus erhalten die Studierenden im deutschlandweit einzigartigen Studienschwerpunkt „Mission, Kulturen und Religionen“ vertiefte Kenntnisse in den Fachrichtungen Missionstheologie, Ethnologie und Religionswissenschaft mit dem Ziel, besondere Kompetenzen für den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu entwickeln.

Theologie studieren

Wie ist es, Theologie zu studieren? Wir haben nachgefragt bei einem, der es wissen muss..

Voraussetzungen

Gerade in Zeiten des Priestermangels ist die sorgfältige Auswahl der zukünftigen Priester besonders wichtig. Was muss jemand also mitbringen, um Priester werden zu können?

Alternative Wege

Für Bewerber ohne Abitur oder mit abgeschlossener Berufsausbildung gibt es auch alternative Wege zum Priestertum.

Sprich uns an!

Repetent Dr. Peter Rieve ist im Collegium die 1. Ansprechperson für Interessenten. Egal ob Sie Fragen zum Studium oder zur Aufnahme als Priesterkandidat haben - oder nur ein unverbindliches Gespräch führen möchten: Hier sind Sie genau richtig!