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Salesianer Don Bosco

Entstehung und Aufgabe:
Johannes Bosco, 1815 in Becchi bei Turin geboren und 1888 in Turin gestorben, wurde durch die Jugendnot in der sich expandierenden Stadt Turin angeregt, sich besonders um die auf der Straße lebenden Kinder und Jugendlichen zu kümmern. Kurz nach seiner Priesterweihe im Jahr 1841 begann er am 8. Dezember mit einem Jugendlichen seine Arbeit. Daraus entwickelte sich sein großes Jugendwerk, für das er Helfer - Priester und Laien - motivierte. Schließlich gründete er mit seinen ehemaligen Schülern eine Kongregation für Priester und Brüder, der er 1854 eine Regel gab, die 1872 endgültig approbiert wurde. Ebenso gründete er mit Maria Domenica Mazzarello eine Schwesterngemeinschaft (FMA, in Deutschland: Don Bosco Schwestern genannt). Darüber hinaus rief er die Laienvereinigung der salesianischen Mitarbeiter ins Leben.
Aufgabe der Ordensgemeinschaft ist jede Art von Jugenderziehung und Jugendsozialarbeit. Dazu kommt der Missionseinsatz und die Pfarrseelsorge.

 

Einsatzgebiete:
Der Dienst an der sozial und religiös benachteiligten Jugend ist eine der zentralen Aufgaben der Salesianer Don Boscos. Dazu gehören Schulen der verschiedensten Art, Berufsausbildung, Hochschulen, Internate und Wohnheime, Erziehungshilfeeinrichtungen, Freizeiteinrichtungen wie Heime der Offenen Tür, Jugendbildungsstätten u a. m. Zweites wichtiges Arbeitsfeld ist Missionsarbeit auf allen Kontinenten. Weltweit sind die SDB die drittgrößte Ordensgemeinschaft. Da Missionsarbeit nicht nur Verkündigung durch das Wort, sondern auch durch die Tat ist, gehört die Entwicklungshilfe selbstverständlich dazu. Schließlich ist wie bei Don Bosco auch die Medienarbeit weltweit ein solches Einsatzgebiet, heute natürlich in all ihren Bereichen. Daneben wird der Förderung geistlicher Berufe Sorge getragen.

 

Lebensform:
Nach ihrer Ordensregel sollen die SDB "Zeichen und Botschafter der Liebe Gottes" für die bedürftige Jugend sein. So ist die Lebensform eng auf die entsprechende Aufgabe ausgerichtet. Als Brüder und Priester leben sie in kleineren oder größeren Gemeinschaften, meist eng verbunden mit dem Jugendwerk, in dem sie arbeiten. Die Gebetszeiten werden, soweit sie nicht mit den Jugendlichen verbracht werden können, in der Ordensgemeinschaft gestaltet.

 

Aufnahme und Ausbildung:
Grundbedingung für die Aufnahme in die Ordensgemeinschaft ist eine religiöse Motivation (ein Ruf von Gott) sowie Liebe zur und Interesse für die Jugend. Nach einem sechsmonatigen Aspirantat in einer Gemeinschaft lebt der Bewerber ein Jahr im Noviziat, um dort in das Ordensleben eingeführt zu werden. Dann legt er die Gelübde für ein oder drei Jahre ab. Frühestens nach vier Jahren, in der Regel nach sechs Jahren kann er zur ewigen Profess zugelassen werden. Die Brüderkandidaten sollen nach Möglichkeit eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Nach dem Noviziat wird eine fachliche Qualifizierung für ihren Einsatz unter der Jugend angestrebt. Die Priesteramtskandidaten sollen das Abitur haben und studieren nach dem Noviziat Philosophie, verbunden mit der Sozialpädagogik, und Theologie normalerweise auf unseren eigenen Hochschulen in Benediktbeuren. Je nach Interesse und Bedarf sind auch Zusatzausbildungen möglich.

 

Kontaktadresse:
Provinzialat der Salesianer Don Bosco
St.-Wolfgangs-Platz 10
81669 München
Tel.: 089/48008-421
Fax: 089/48008-429
E-Mail: provinzialat@donbosco.de