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Kapuziner Terziaren

Entstehung und Aufgabe:
Die 1889 in Valencia (Spanien) gegründete Kongregation der "Kapuziner Terziaren Unserer Frau der Schmerzen" wird nach ihrem Gründer, dem spanischen Kapuzinerpater Luis Amigó, auch Amigonianer genannt. In ihrem Selbstverständnis als Hirtenjungen des Guten Hirten, kümmern sie sich um Kinder und Jugendliche, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind oder erzieherische Hilfe benötigen und wie das verlorene Schaf nicht mehr weiter wissen. Die Amigonianer wissen sich gesandt, den jungen Menschen die Würde wieder zu geben, die ihnen als Geschöpfe Gottes zukommt. Auf diese Weise setzen die Amigonianer den Erlösungsauftrag Jesu fort. Ihr Leitgedanke dabei ist: "Mit jedem gefährdeten jungen Menschen, der wieder auf den richtigen Weg geführt wird, ist eine ganze Generation gerettet".

 

Einsatzgebiete:
Zur Zeit leben und arbeiten rund 450 Amigonianer in über 70 Niederlassungen in 19 Ländern der Erde. In Europa sind sie in Spanien, Italien, Deutschland und Polen tätig, wobei Lebens- und Arbeitsraum stets eins sind. Ausgehend von diesem Gedanken leben die Amigonianer in Deutschland jeweils in einem sozialen Brennpunkt und engagieren sich dort für die schulische und berufliche Förderung der jungen Menschen und bieten vielfältige Freizeitangebote, um so echte und hoffnungsvolle Lebensperspektiven zu eröffnen. Zum anderen leben sie in einer Jugendwohngemeinschaft, in der die Jugendlichen betreut werden, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Familien leben können. Sie werden durch Unterstützung in Freizeit, Schule, Beruf und praktischer Lebensführung darauf vorbereitet, später ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

 

Lebensform:
Die Amigonianer verpflichten sich der Nachfolge Christi gemäß dem Evangelium. Dabei leben sie in brüderlicher Gemeinschaft nach der Regel des Franz von Assisi. In der Eucharistie, im Gebet und in der Meditation schöpfen sie Kraft für ihr Leben. Dort vernehmen sie Gottes Stimme, die sie einerseits zum Handeln bewegt. Andererseits teilen die Amigonianer mit den Kindern und Jugendlichen, in denen ihnen Gott begegnet, bewusst das Leben. Deren Welt mit ihren Freuden und Sorgen bringen sie wiederum im Gebet vor Gott.

 

Aufnahme und Ausbildung:
Nach einer abgeschlossenen Ausbildung oder dem Abitur kann ein junger Mensch das Leben mit den Amigonianern teilen und sich durch Postulat und Noviziat (ca. 2 Jahre) auf die zeitliche Profess vorbereiten. Nach dem Noviziat folgt die Vertiefung des geistlichen Lebens und Charismas und ein Studium im pädagogischen Bereich. Die Ewige Profess wird nach sechs Jahren abgelegt. Diejenigen, die sich im Dienst an den benachteiligten Kindern und Jugendlichen zum Priestertum berufen fühlen, studieren dann Theologie.

 

Kontaktadressen:
Amigonianer
Am Rosenmaar 1
51061 Köln (Höhenhaus)
Tel.: 0221/6002264
Fax: 0221/1680878-18
E-Mail: koeln@amigonianer.org

 

Amigonianer
Stallbergshof 1
45883 Gelsenkirchen
Tel. 0209/49 35 83