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Rota-Ansprache 2017

21. Januar 2017; Prälat Dr. Günter Assenmacher

 

Papst Franziskus sprach am 21.01.2017 vor der Rota Romana zur Eröffnung des dortigen Gerichtsjahres erneut über das Verhältnis von Glaube und Ehe.

 

Bereits in den beiden Vorjahren hatte der Papst deutlich gemacht, dass ein Mangel an Glauben eine Eheschließung keinesfalls automatisch oder unmittel­bar ungültig macht.

 

Dennoch – und wie bisher im Anschluss an seine Vorgänger im päpstlichen Amt – verweist der Hl. Vater mit seiner aktuellen Ansprache auf die wechselseitigen Bezüge von Glaube und Vernunft sowie von Liebe und Wahrheit. Dass gegenwärtig viele Menschen nicht mehr einen Zugang zu Gott und zum Ewigen finden, beeinträchtigt auch das soziale Leben mit Folgen für die Ehe und den Willen zur Ehe. Eine Reifung im Glauben sieht der Papst umgekehrt als frucht­bringen­den Beitrag zur Ehe.

 

Deshalb wirbt Papst dafür, dass eine neue Hinführung zum Glauben ("ein neuer Katechumenat") zu einem Gegenmittel werden könnte gegen ungültige und unbeständige Ehen. Die einzelnen Gemeinden sind aufgerufen, Eheleute auf ihrem Weg auch nach der Heirat geistlich und familiär zu begleiten.

  

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