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moveo im Generalvikariat

Neben dem Klimaschutzkonzept hat sich die Erzbischöfliche Verwaltung ein Umweltmanagementsystem auferlegt.

 

Mit diesem System wird systematisch betrachtet, wie die Umweltleistung kontinuierlich verbessert werden kann. Dabei wird unterschieden nach direkten Umweltauswirkungen (verursacht durch Energie- und Ressourcenverbräuche) und indirekten Umweltauswirkungen, als Folge von Entscheidungen. Dabei sind besonders diese indirekten Umweltauswirkungen von maßgeblicher Bedeutung für das Erzbistum Köln, da diese Auswirkungen in Seelsorgebereichen und Gemeinden verursachen.

 

Im Rahmen dieses Umweltmanagementsystems werden ab 2015 die Verbräuche gegenüber dem Basisjahr 2014 verglichen. Für den Validierungszeitraum werden so die jährlichen Fortschritte beschrieben, um die Umweltziele nach dem Motto: Verringern – Vermeiden – Verändern zu erreichen.

 

In dem sogenannten Umweltprogramm werden die Maßnahmen beschrieben, die in dem Prüfzeitraum der Verbäuche (2015-2017) umgesetzt werden sollen. Ziel ist es in der Umwelterklärung 2018 die folgenden Ziele zu erreichen:

 

  • 20 % weniger Papier
  • 10 % weniger Strom
  • 10 % weniger Wärme
  •   5 % weniger Wasser verbrauchen
  • 20 % weniger CO2-Emissionen durch Mobilität

 

Ziel ist immer eine kontinuierliche Verbesserung. Die Regeln wie wir handeln sind in den sogenannten Umweltleitlinien beschrieben.

 

Den Fortschritt zu unseren Ziellen finden Sie in den Umwelterklärungen.

Der Fortschrittsbericht 2017 wird im August veröffentlicht.

Umweltziele

Um dieses Vorhaben zu realisieren gibt es mehr als 30 Umweltpatinnen und Umweltpaten, die sich bereit erklärt haben aus Ihrem Arbeitsumfeld Erfahrungen und Ideen in dieses Umweltmanagementsystem einzubringen, um dieses mit Leben zu erfüllen. Kommunikation und Partizipation bilden dabei die grundlegenden Säulen. Zum einen sind Sie das Bindeglied zwischen dem Thema Nachhaltigkeit und ihren Abteilungen und Fachbereichen, zum anderen Ideengeber.

Umweltleitlinien

Alle Mitarbeitenden des Generalvikariats sind dazu angehalten, sich aktiv an der Verbesserung der Umweltsituation zu engagieren. Unser Einsatz für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit erfordert Lebens-, Verhaltens- und Arbeitsweisen, die von Maßhalten und Solidarität geprägt sind. Deswegen orientieret sich die Umweltpolitik an den nachfolgenden Umweltleitlinien:

Um die eigenen Umweltbelastungen zu verringern und möglichst zu vermeiden, orientieren wir unser Handeln an einem sparsamen und umweltbewussten Umgang mit Energie, Wasser, Materialien und Flächen. Wir vermeiden Abfall und verwerten oder beseitigen nicht vermeidbare Abfälle umweltgerecht. Wir berücksichtigen die Umweltauswirkungen unserer Arbeitsprozesse und der bezogenen Produkte. So berücksichtigen wir in unserem Anschaffungswesen die Herstellung, den Gebrauch und die Entsorgung von umweltverträglichen Produkten.

 

Auch in dieser Hinsicht fördern wir das Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Vertrags- und Kooperationspartner. Unser Ziel ist es, unsere Umweltbelastung durch Bewusstseinsbildung und organisatorische Maßnahmen kontinuierlich zu verringern, um das Generalvikariat zu einem Ort glaubwürdiger Schöpfungsverantwortung zu machen.

Unsere Umweltleistung kann nur durch das Mittun vieler und durch eine transparente Informationskultur verbessert werden. Der Generalvikar, die Mitarbeitenden in Leitungsfunktionen sowie die Mitarbeitervertretung unterstützen die Ziele von EMAS ausdrücklich. Auch die Initiative MOVEO fordert alle Kolleginnen und Kollegen zum aktiven Handeln auf und fördert das Verantwortungsbewusstsein für den gemeinsamen Prozess.

 

Im Rahmen des Umweltmanagementsystems hat die Mitarbeiterbeteiligung einen hohen Stellenwert. Alle sind aufgefordert, Praxisvorschläge und eigene Ideen zum Umweltmanagement einzubringen und an deren Umsetzung aktiv teilzunehmen. Die Mitarbeitenden werden mithilfe von Vorträgen, Fortbildungen und Schulungen für das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit sensibilisiert. Fortschritte sowie die Umsetzung der Maßnahmen und der Umweltleitlinien nach innen und außen kommunizieren wir regelmäßig.

 

Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, unser Eintreten für Umwelt, Schöpfung und Nachhaltigkeit mithilfe unserer Umweltpolitik nach außen hin sichtbar zu machen. Damit wollen wir uns an der öffentlichen Diskussion beteiligen und als kompetentes Vorbild zur Nachahmung anregen. Kommunikationsmittel sind z. B. regelmäßige Newsletter, Aushänge, eine entsprechende Internetseite, Pressemeldungen, Arbeitsmaterialien und Weiterbildungen.

Uns ist bewusst, dass wir nur einen Schritt nach dem anderen setzen können. In diesem Sinne setzen wir uns regelmäßig aktuelle, konkrete Umweltziele und bewerten unsere Ergebnisse. Das Umweltmanagementsystem nach EMAS ist für uns Rahmen und organisatorische Voraussetzung, die Umweltziele festzulegen, unsere Maßnahmen regelmäßig mit unserer Umweltpolitik abzugleichen, die gesteckten Ziele systematisch zu verfolgen und die dafür notwendigen Indikatoren zu entwickeln. Mit Hilfe dieses Umweltmanagementsystems wird eine nachhaltige und kontinuierliche Verbesserung angestrebt.

Ansprechpartner

Thomas Ehses
T0221 1642 1182
Kontaktformular

Umweltmanagement

Umweltmanagement heißt kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung, also weniger Ressourcenverbrauch. Dazu stehen die Zertifzierung nach dem Grünen Hahn und EMAS zur Verfügung.