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Leitungscoaching

Regelung für Leitungscoaching

Das Angebot richtet sich an alle hauptberuflichen Mitarbeiter/ innen mit Leitungsaufgaben in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Erzbistums. Zur Unterstützung ihrer Leitungsverantwortung wird Coaching besonders den leitenden Pfarrern empfohlen. Leitungscoaching ist ein Instrument der Personalentwicklung.
Coaching bietet für Leitungskräfte eine fachkompetente, zielorientierte und diskrete Beratung zur Stärkung ihrer Leitungskompetenz.

Coaching als Begleitung bei Fragestellungen des Führens und Leitens:

Führungs- und Leitungssituationen erfordern ein schnelles und zielbewusstes Handeln und Entscheiden. Um in diesem Spannungsfeld zielgerichtet handeln zu können, unterstützt Coaching Leitungsverantwortliche bei

 

  • der sorgfältigen Analyse ihres Arbeitsfeldes.
  • der Entwicklung effektiver Kommunikations- und Organisationsstrukturen.
  • der Formulierung umsetzbarer Ziele.
  • der Personalführung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern/ -innen.
  • der kooperativen, zielorientierten Umsetzung von Aufgaben.
  • bei der Umsetzung delegierter Leitungsverantwortung.

 

Leitungscoaching als Unterstützung der Weiterentwicklung der persönlichen Führungskompetenz:

Immer größer werdende Aufgabengebiete erhöhen die Anforderungen an die

Kompetenz der Leitungspersonen. Coaching hilft Leitungspersonen bei der Ausgestaltung

der Führungsrolle durch

 

  • die Klärung ihrer Leitungsverantwortung.
  • die Strukturierung des Aufgabenfeldes.
  • die Reflexion des Führungsstils.
  • die Beratung in schwierigen Führungssituationen.
  • die Bearbeitung belastender Themen und Fragestellungen.
  • das Einüben in das Selbstmanagement und das Bewusstmachen der eigenen Ressourcen.

Zweck der Regelung

Im Interesse der Diözesanleitung / der Leitung der entsprechenden Hauptabteilung / der Einrichtungsleitung geht es darum, dass inhaltliche und organisatorische Zielvorgaben verwirklicht werden. Coaching orientiert sich an diesen Vorgaben und fördert die notwendigen Kom-petenzen der Mitarbeiter/-innen:

 

  • Leitungskräfte werden zu freiwilligen Coachingprozessen ermutigt.
  • Coaching kann von der Diözesanleitung bei der Übernahme von bestimmten Leitungsaufgaben als Kompetenzentwicklungs- und Unterstützungssystem eingesetzt werden.
  • Die Personalverantwortlichen können Coaching auch empfehlen oder anordnen.
  • Die Möglichkeit von Coaching wird bei den Personalgesprächen mit Personen, die Leitungsfunktionen innehaben, thematisiert.
  • Der entsprechende Personalverantwortliche nimmt in der Regel am Kontraktgespräch teil, das am Beginn des Prozesses steht. In diesem Gespräch werden die Ziele und die Rahmenbedingungen in einem Dreieckskontrakt (Personalverantwortliche/r, Leitungsperson und Coach) vereinbart. Am Ende des Coachingprozesses findet unter der Beteiligung aller Kontraktpartner eine Auswertung statt.

Zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen

Ein Leitungscoachingprozess umfasst in der Regel 5-10 Sitzungen inklusive der Kontraktsitzung und Auswertungssitzung. Wird ein Coaching an eine Konsultation angeschlossen, reduziert sich die max. mögliche Sitzungszahl um die bereits in Anspruch genommenen Sitzungen in der Konsultation. Die max. Zahl von möglichen Sitzungen beträgt 15 Sitzungen. Verlängerungen und Unterbrechungen müssen mit der Diözesanstelle abgesprochen werden.

 

Mit externen Supervisorinnen und Supervisoren schließt die Diözesanstelle eine Leistungsvereinbarung ab. Der Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel entscheidet bei Externen über die mögliche Zahl von Sitzungen und Dauer des Coachings. Zwischen Ende eines Coachingprozesses und eventuellem Beginn eines neuen muss in der Regel ein Zeitraum von 18 Monaten liegen.

Bis zur 10. Beratungseinheit übernimmt das Erzbistum Köln die Kosten für die Beratung. Ab der 11. Einheit ist ein Eigenbeteiligung vom Kunden zu zahlen.

 

Die Eigenbeteiligung pro Sitzung beträgt zum Beispiel zurzeit:

 

Gemeindereferentinnen/referenten,
Lehrer/innen an Grund-, Haupt- und Realschulen,
Folgediensten und Rendanten: 22,00 €.

 

Pfarrer, Abteilungs- und Referatsleiter/innen,
Diakone ab 4. Jahr, Pastoralreferentinnen/referenten,
Lehrer/innen an Gymnasien und Sonderschulen: 25,00 €

 

Diese Eigenbeteiligung wird dem Teilnehmer von der Diözesanstelle für pastorale Begleitung in Rechnung gestellt. Das Erzbistum Köln bietet für die Abwicklung ausschließlich SEPA-Basis-Lastschrift an.

Interne Berater sind tätig im Rahmen ihrer Beauftragung. Eventuell anfallende Fahrtkosten des Beraters werden dem zu Coachenden in Rechnung gestellt.
Bei vorzeitiger Beendigung des Leitungscoachings wird die Eigenbeteiligung der noch ausstehenden Sitzungen nach Abzug einer Verwaltungsgebühr in Höhe von 15,00 € zurückerstattet.

Vermittlung von Leitungscoaching:

Berufseinführung der Pastoralen Dienste;
Suchtberatung für den Pastoralen Dienst:
Pfarrer Christian Ott

Telefon dienstlich: 0221 1642 3142
Handy: 0152 01642 342
Kontakt


Kategorialseelsorge und Region Mitte:
GR Wolfgang Wolf
Telefon dienstlich:0221 1642 3146
Handy: 0152 01642 317
Kontakt


Region Nord und Süd;
Erzbischöfliche Schulen,
Religionslehrer:
GR Ulla Stollenwerk
Telefon dienstlich: 0221 1642 3144
Handy: 0152 01642 344
Kontakt


Erzbischöfliches Generalvikariat:
PR Hans-Karl Krey
Telefon dienstlich: 0221 1642 3145
Handy: 0152 01642 345
Kontakt

 

Zusätzlich können Sie sich auch an unsere Verwaltungsmitarbeiterin wenden

Renate Koziolek

0221 1642 3143

renate.koziolek@erzbistum-koeln.de