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Die kölnische Kirche von der Römerzeit bis ins Mittelalter

Köln zur Zeit der Völkerwanderung

Vorstoß der Franken - Beginn der Völkerwanderung
55 wurde auch Köln von den Franken erobert und die Befestigungen zerstört. Kaiser Julian eroberte die Stadt am Rhein wenige Jahre später zurück. Nach ruhigen Jahren wurden die Kölner 388 im Zuge der Völkerwanderung erneut  durch die Franken und die letzten römischen Truppen bedroht.

Bischof Severin
In einer Lebensbeschreibung des Hl. Martin von Tours ist 397 der dritten Bischof von Köln, der Hl. Severin bezeugt. Severin ist in einer spätrömischen Friedhofskapelle südlich der alten römischen Innenstadt begraben (St. Severin). Er ist den Kölnern als unermüdlicher Hirte schwierigen Zeiten, nicht aber durch ein Martyrium bekannt. 

Das Ende der römischen Herrschaft am Rhein
Im Jahre 400 wichen die letzten römischen Truppen vom Rhein und machten Platz für die nachrückenden Franken, die das linke Rheinufer von Köln bis Andernach besetzten. Die Stadt Köln blieb römisch, bis sie 459 von den Franken erobert wurde. Der Frankenkönig Chlodwig machte mit der Eroberung Galliens im Jahre 486 die Herrschaft der Franken perfekt.

 

Beginn der Frankenherrschaft (Landnahme) 
König Chlodwig hatte mit seinem Vetter Sigibert 496 die Alemannen in der Schlacht bei Zülpich besiegt, nachdem er zuvor den Gott der Christen um Beistand angerufen hatte. Nach dem Sieg ließ sich Chlodwig in Reims taufen und förderte das Christentum in der katholischen (nicht der arinischen) Form. Chlodwig kam aus der Hause der Merowinger und wurde nach dem Tod Sigiberts und dessen Sohnes im Jahre 510 Großkönig und Herr über Köln.